Blogroman: 10 – Versteckspiel am Hauptbahnhof

Es war ihr unbegreiflich, für wie dämlich Frank sie hielt. Sicher, er hatte nicht den leisesten Schimmer, mit wem er es eigentlich zu tun hatte, aber dass sie sein Auto erkennen würde, wenn er ihr damit folgte, sollte er ihr schon zutrauen. Sie musste sich nicht einmal anstrengen, um ihn auf dem Bahnhof abzuhängen. Eine kleine Finte in Richtung der Damentoiletten, den richtigen Moment abgepasst, um sich ungesehen wieder unter die Reisenden zu mischen, und nach nicht einmal fünf Minuten, war sie aus dem Bahnhofsgebäude raus und saß wieder in einem Taxi.
„Hotel Sonne, bitte.“
Nein, eine Herausforderung war Frank wahrlich nicht. Sie blickte auf der Fahrt nicht einmal nach hinten, um sich abzusichern, dass er ihr nicht wieder folgte.

Was bisher geschah

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