An dieser Stelle …

… mal einen ganz herzlichen Dank an meine Testleserin Johanna, die als Lektorin immer noch Erstaunliches findet und die ich für meine Überarbeitungen nicht missen möchte. Und diesmal musste sie wirklich verdammt schnell arbeiten, schließlich war das Manuskript erst am Samstag komplett und heute ist Abgabetermin!

Außerdem möchte ich mich bei meiner Freundin bedanken, die mir einerseits durch Zurücknahme und Verständnis, andererseits mit viel Muse und Inspiration zur Seite gestanden hat. Und wenn ihr mal einem Ling begegnet, dann stammt er wahrscheinlich zwar aus meiner Feder, aber aus ihrem Kopf. Danke und Küsschen, H.H.

Blogroman: 14 – Süßer Hintern

Tom zog den Kopf zwischen die Schultern und schloss die Augen. Jeden Moment musste er den krachenden Aufschlag spüren. Er hörte die Tür und der Schlag blieb aus.
„Hallo Boss, alles erledigt.“
Tom traute sich, die Augen wieder zu öffnen. Boss drehte ihm den Rücken zu und erwartete die zwei, die eben zur Tür hereingekommen waren. Süßer Hintern, dachte Tom und war selbst überrascht, welche Streiche ihm sein Gehirn sogar in dieser Situation spielte.
Die beiden Neuankömmlinge, ein Mann und eine Frau, blieben vor Boss stehen. „Keine Probleme“, sagte der Mann. „Um Neumann musst du dir keine Sorgen mehr machen.“
„Gut“, antwortete Boss. Sie drehte sich wieder zu Tom um. „Also, du hast es gehört. Leute, die nicht mit uns kooperieren, verschwinden ganz schnell von der Bildfläche. Was ist nun mit dem Artefakt?“ Der Schlagstock klopfte ungeduldig auf die Handfläche ihrer freien Hand.
Tom schwitzte und seine Stimme überschlug sich, als er flehte: „Wenn Sie mir wenigstens sagen könnten, was Sie meinen, wäre ich Ihnen wirklich gerne behilflich, glauben Sie mir doch!“
Sie wog den Schlagstock noch eine Weile in den Händen, dann griff sie mit beinahe enttäuschter Miene in die Innentasche ihrer schwarzen Lederjacke und zog ein Foto heraus. Sie hielt es Tom genau vor die Nase.
„Das meinen Sie? Ich hätte nie gedacht, dass das irgendeinen Wert haben könnte.“

Was bisher geschah

Fertig!

Vor etwa einer Stunde war es soweit. Ich habe den letzten Punkt im Rohmanuskript zu meinem Jugendroman gesetzt.
Zum Feiern bleibt leider keine Zeit. Zwar habe ich mit der Überarbeitung bereits angefangen, aber es sind auch nur noch vier Tage bis zum Abgebetermin.

Arbeitsurlaub

Bin seit gestern aus Oberursel, Frankfurt und Chemnitz zurück. Ein bisschen Urlaub muss ja mal sein, wenngleich ich eigentlich nicht weniger gearbeitet habe als sonst.
Das Autorentreffen in Oberursel war geprägt von lehrreichen Vorträgen und Workshops, die Tage danach von der Arbeit an meinem Manuskript.
Nun befinde ich mich acht Tage vor dem Abgabetermin in der absoluten Endphase und bin doch ein wenig froh, wenn ich es denn hinter mir habe.
Auf die Fortsetzung des Blogromans müsst ihr daher leider noch ein paar Tage warten, aber spätestens nächste Woche geht es weiter.