Personalfrage

Mein aktuelles Roman-Projekt ist nach „Die Magiera“ das zweite für PersonalNovel. Das Prinzip des personalisierbaren Romans ist, dass der Kunde einen Teil der Figuren- und Ortsnamen, sowie der äußerlichen Eigenschaften einiger Figuren nach seinen Wünschen ändern, eben personalisieren kann. In der Regel wird also die Hauptfigur Namen und Eigenschaften desjenigen besitzen, für den der Roman bestimmt ist.

Interessant an meinem Projekt ist nun, dass Protagonist und Antagonist durchaus beide in Frage kämen, diese Stelle einzunehmen. Zwei Rennfahrer, die im selben Team als direkte Konkurrenten antreten, ohne dass einer von ihnen wirklich boshafte Charakterzüge in den Rivalenkampf trägt. Beide werden außerdem Perspektivträger sein. Der Roman wird also mal aus der einen, dann aus der anderen Sicht erzählt.

Schon beim Plotten hat das einen eigenen Reiz ausgemacht, der sich sicherlich in die Schreibphase überträgt.

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Formel nimmt Formen an

Wenn alles klappt, starte ich nächste Woche ins Rennen. Das Freitagstraining ist abgeschlossen, das am Samstag neigt sich seinem Ende zu.

Soll heißen ich befinde mich beim Plotten meines Formel 1-Romans in der Endphase. Heute habe ich den Plot einmal komplett durchnotiert, sozusagen alle wichtigen Szenen (ca. 90 Prozent) des fertigen Romans stichpunktartig notiert. Ich glaube, er ist mir ganz gut gelungen. Vor allem für Spannung sollte gesorgt sein.

Der Konflikt ist simpel, aber mitreißend und spitzt sich durch diverse äußere Faktoren immer weiter zu.

Hoffentlich geht mir die Schreibarbeit auch so gut von der Hand!

Wasel im Glück

Denn seine Geschichte ist nun illustriert. Vier wunderschöne Bilder von Kristina Ruprecht schmücken nun seine Abenteuer. Und ich bin beeindruckt, wie passend die Beschreibungen aus dem Text in die Bilder geflossen sind.

Anschauen könnt ihr euch das Ergebnis bei den Geschichten:
Wasel und Waseline – Teil 1“ und
Wasel und Waseline – Teil 2„.

Ich danke Kristina, für die Arbeit, die sie sich gemacht hat, und die Freude, die sie mir, Wasel und allen Weseln damit bereitet hat.

Und ich bin sicher, dass sich auch meine Blogbesucher an den tollen Bildern erfreuen.

Blogroman: 28 – Leder

Tilo öffnete die Tür. Ganz langsam und vorsichtig, dennoch konnte er ein Knarren nicht vermeiden. Erstaunlich, dass es in dem Gebäude überhaupt noch Türen gab, die sich schließen ließen. Noch einmal atmete er tief ein. Dann schob er sich vorsichtig hinein.

Drinnen war es still. Still und dunkel. Nicht gerade stockduster, aber durch die kleinen Milchglasfenster bekam das Wort „Morgengrauen“ eine ganz eigene Bedeutung.

Noch könnte er umkehren. Doch er machte einen leisen Schritt vorwärts. Er lauschte. Nichts. Einen zweiten Schritt. Immer noch nichts. Der dritte Schritt war schon etwas beherzter. Beim vierten stolperte er über irgendetwas am Boden. Er konnte sich gerade noch fangen. Tilo kniete sich hin und tastete nach dem Hindernis. Etwas Großes in einem festen, kalten Stoff. Leder vielleicht. Eine Jacke.

Tilo sprang auf und schrie. Er wollte davonlaufen, doch dazu hätte er über den leblosen Körper springen müssen. War er wirklich leblos? Tilo holte tief Luft und wollte wieder schreien. Da hörte er den Wagen, der den Weg heraufkam.

Was bisher geschah

Tilo öffnete die Tür. Ganz langsam und vorsichtig, dennoch konnte er ein Knarren nicht vermeiden. Erstaunlich, dass es in dem Gebäude überhaupt noch Türen gab, die sich schließen ließen. Noch einmal atmete er tief ein. Dann schob er sich vorsichtig durch die Tür.
Drinnen war es still. Still und dunkel. Nicht gerade stockduster, aber durch die kleinen Milchglasfenster bekam das Wort „Morgengrauen“ eine ganz eigene Bedeutung.
Noch könnte er umkehren. Doch er machte einen leisen Schritt vorwärts. Er lauschte. Nichts. Einen zweiten Schritt. Immer noch nichts. Der dritte Schritt war schon etwas beherzter. Beim vierten stolperte er über irgendetwas am Boden. Er konnte sich noch fangen, kniete sich hin und tastete nach dem Hindernis. Etwas großes in einem festen, kalten Stoff. Leder vielleicht. Eine Jacke.
Tilo sprang auf und schrie. Er wollte davonlaufen, doch dazu hätte er über den leblosen Körper springen müssen. War er wirklich leblos? Tilo holte tief Luft und wollte wieder schreien. Da hörte er den Wagen, der den Weg heraufkam.Tilo öffnete die Tür. Ganz langsam und vorsichtig, dennoch konnte er ein Knarren nicht vermeiden. Erstaunlich, dass es in dem Gebäude überhaupt noch Türen gab, die sich schließen ließen. Noch einmal atmete er tief ein. Dann schob er sich vorsichtig durch die Tür.

Drinnen war es still. Still und dunkel. Nicht gerade stockduster, aber durch die kleinen Milchglasfenster bekam das Wort „Morgengrauen“ eine ganz eigene Bedeutung.

Noch könnte er umkehren. Doch er machte einen leisen Schritt vorwärts. Er lauschte. Nichts. Einen zweiten Schritt. Immer noch nichts. Der dritte Schritt war schon etwas beherzter. Beim vierten stolperte er über irgendetwas am Boden. Er konnte sich noch fangen, kniete sich hin und tastete nach dem Hindernis. Etwas großes in einem festen, kalten Stoff. Leder vielleicht. Eine Jacke.

Tilo sprang auf und schrie. Er wollte davonlaufen, doch dazu hätte er über den leblosen Körper springen müssen. War er wirklich leblos? Tilo holte tief Luft und wollte wieder schreien. Da hörte er den Wagen, der den Weg heraufkam.

Exposieren

Im Moment bin ich bei meinem aktuellen Romanprojekt dabei, ein umfangreiches Arbeitsexposee zu erstellen. Einerseits dient das für mich als Leitfaden während des Schreibprozesses, andererseits werde ich dadurch ein verlagsgerechtes Exposee für die Lektorin entwickeln, damit der endgültige Vertrag zustande kommen kann.

Im Prinzip erzähle ich mir also (in schriftlicher Form) einmal den Roman in seinen Grundzügen.