Blogroman: 35 – In der Ecke

Tilo hielt sich die Ohren zu. Sein Papa hätte gesagt: „Jetzt ist er wieder das bockige Baby!“ Dabei machte er das nur noch ganz selten. Und diesmal war er alles andere als bockig. Er hatte Angst! Das Schütteln und die Schreie hatten aufgehört. Die brennenden Wangen spürte er kaum. Die krachenden Ohrfeigen von dem Brutalen hatten ein unangemehm summendes Fiepen in seinem Schädel hinterlassen. Erst als die Frau, die sie Boss nannten, gesagt hatte: „Es ist genug!“, hatte er ihn in Ruhe gelassen.
„Wer bist du? Was willst du hier? Und was hast du gehört?“
Aber Tilo antwortete auch ihr nicht. Er kroch nur noch weiter in die Ecke des Raumes und presste die Hände an den Kopf.

Was bisher geschah

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Wachsender SuB

Ich muss leider feststellen, dass ich schon seit einiger Zeit kaum noch zum Lesen kommen. Natürlich ist das Freizeit-Lesen damit gemeint. Der Stapel ungelesener Bücher ist schon riesig groß, und beinahe täglich finde ich Interessantes, was eigentlich dazukommen müsste. Ich hoffe, ich kann mir spätestens, wenn der aktuelle Roman beendet ist, wieder ein bisschen Zeit für die Geschichten anderer nehmen.

Küchenspiele

Küchenspiele

Lisa und Moni umarmten sich.
„Ist der Neue schon da?“, fragte Lisa.
„Ja, er war mehr als überpünktlich. Wahrscheinlich noch ein bisschen nervös.“ Moni lachte. „Ich hab ihm schon mal gezeigt, wo alles steht. Du kannst gleich anfangen, ihn einzuarbeiten.“
Lisa nickte und ging am Tresen vorbei.
Moni hielt sie am Arm fest. „Ich bin fast ein bisschen neidisch auf dich. Er ist ja ein ganz schnuckeliger.“

Lisa gab nicht viel auf die Einschätzung ihrer Chefin. In den zwei Jahren, die sie jetzt bei ihr arbeitete, hatte sie nahezu jeden Kerl schnuckelig gefunden, wenn er denn nur jünger war als sie.

Als sie die Küche betrat, schluckte sie. Diesmal hatte Moni recht. Nun ja, nicht ganz. „schnuckelig“ war nicht wirklich der passende Ausdruck, für das, was sie jetzt zu sehen bekam. Der Mann war zu groß dafür, aber das fand Lisa alles andere als schlecht. Er wirkte männlich, sportlich und nicht übertrieben muskulös. Seine Augen, dunkel wie die Haare, versprachen Intelligenz und … Zärtlichkeit.

Lisa schaute schnell nach unten, während sich ihr Gegenüber aufrichtete und seine Hände, die eben noch eine Tomate geschnitten hatten, an der blauen Schürze abwischte. Diese Hände! Kaum waren sie in ihr Blickfeld gerückt, schon wünschte sie sie sich auf ihrer Haut. Sie spürte die sanften Fingerkuppen, wie sie unter ihrem Shirt um ihren Bauchnabel kreisten. Sie konnte fühlen, wie sich jedes einzelne Haar an ihrem Körper aufrichtete, roch sein Deo, das den Geruch nach Küche und Schweiß zu überdecken suchte.

„Hi, ich bin Frank.“ Er streckte ihr die Hand entgegen und Lisa starrte sie an. Es kam ihr vor, als seien Stunden vergangen, bevor ihr bewusst wurde, dass sie diese Hand jetzt tatsächlich berühren sollte, wenn auch weit zurückhaltender, als sie es sich eben noch vorgestellt hatte. Sie musste sich räuspern, bevor sie ein leises „Lisa“ herausbekam und zaghaft seine Hand ergriff.

Wieder verharrte sie, wollte den Moment nicht verstreichen lassen. Endlich riss sie sich zusammen und zog die Hand zurück. Den Blick zu Boden gerichtet, wollte sie sich abwenden, doch dann spürte sie erneut seine Hand, die die ihre umschloss.

„Jetzt, da ich dich kennengelernt habe, bin ich froh, dass ich die Chance bekommen habe, hier mit dir zu arbeiten.“ Mehr sagte er nicht, hielt nur weiter ihre Hand.

Für eine Sekunde kam ihr der Gedanke, er sei dreist. Dann erwiderte sie seinen Blick und las in seinen Augen, dass ihre Träume wahr werden würden. Hier in dieser Küche und darüber hinaus.

PersonalNovel im Fernsehen

Möglicherweise sind euch die Werbespots von PersonalNovel schon aufgefallen. Ich war natürlich freudig überrascht, als ich sie zum ersten Mal sah. Ich wünsche meinem Verlag, dass es sich lohnt und bin gespannt, ob es sich auch für „Die Magiera“ bemerkbar macht.

Die Gedanken sprießen

Während ich an meinem aktuellen Roman schreibe, muss ich bereits erste Notizen zu meinem nächsten Projekt machen, um die Gedanken dazu nicht zu vergessen. Die Idee zu dem Projekt ist schon etwas älter und bietet vermutlich Stoff für eine Serie (Fantasy-Heftroman). Da ich zur Zeit eine ungenutzte Webpräsenz habe, wächst außerdem die Idee, dafür eine eigene Website zu erstellen. Schaun wir mal.