Warme Füße

Ich habe endlich wieder warme Füße, wenn ich am Schreibtisch sitze. Das liegt natürlich nicht an den fallenden Außentemperaturen, sondern an den neuen Hausschuhen. Nicht nur, weil sie aus wärmendem Filzstoff sind, sondern vor allem, weil sie im Gegensatz zu ihren Vorgängern nicht kaputt sind.

Advertisements

Der Geisterorden: 44 – Zivilisten

Sie war nicht mehr dieselbe. Die Jahre der Zweisamkeit hatten sie verändert. Niemals hatte sie das deutlicher gespürt als in diesem Moment. Die nahezu ausweglose Situation erforderte Härte …

Weiterlesen

Motivation vom Weltmeister

Irgendwie motiviert es zusätzlich, wenn man feststellt, dass das Romanthema, das man gerade behandelt, möglicherweise genau zum richtigen Zeitpunkt kommt. Jedenfalls danke ich Sebastian Vettel, dass er am letzten Wochenende Weltmeister geworden ist. Schließlich dürften er damit den deutschen Fans für die nächste Saison Flügel verliehen haben.

Ein Luder

In der Szene, die ich heute morgen für meinen Roman geschrieben habe, entpuppt sich eine Figur als ziemlich raffiniertes Luder. Nicht, dass ich es nicht geahnt hätte, aber ein so böses Mundwerk …

Von wem sie das wohl hat???

Das Messer

Foto: TheUmf

Foto: TheUmf

Plötzlich war da das Messer. Von einem Moment zum anderen hatte sie es in der Hand. Ein Kochmesser mit einer breiten Klinge, etwa 20 Zentimeter lang, schätzte er.

Warum tat sie das? Sie zerstörte alles! Wollte sie ihn töten?

Er sah das Schimmern auf dem Stahl. Schmeckte einen metallischen Geschmack. Hatte er sich gerade auf die Zunge gebissen?

Er trat einen Schritt zurück, löste seinen Blick von der Klinge. Ihre Augen fuchtelten wilder umher als das Messer, in dem nur ein leichtes Zittern gewesen war. Sie fuhr sich mit der freien Hand durch die Haare, die längst keine Frisur mehr zeigten.

Lächelte sie? Oder löste sich nur ein Krampf von ihren Lippen? Sie folgte seiner Rückwärtsbewegung.

Er versuchte, zu beschwichtigen. Es sei doch alles nicht so schlimm und bis eben so schön gewesen. Er wollte ihr den Schweiß von der Stirn wischen, dann war sie über ihm.

Endlich begriff er, dass es mit ihm zu Ende gehen würde. Jedes Mal, wenn sie zustach, betäubte der neue Schmerz den vorigen. Er versuchte sich vorzustellen, wie er jetzt aussah. Er hatte nie besonders gut ausgesehen.

Bedauerlich, dass es so weit hatte kommen müssen. Ein Spiel mit bösem Ende. Sie hätten Spaß haben können in ihrer Küche. Vielleicht hätte er sie auch ins Schlafzimmer geführt. Aber sie hatte sich gewehrt. Mehr als alle vor ihr. Nun war sie die Letzte. Und war es doch nicht. Mit ihm ging es zu Ende.