Ein ganz neues Arbeiten

Als Freiberufler bin ich ja, wie man so sagt, schon eine Weile mein eigener Chef. Seit dem letzten Wochenende darf ich mich an meinem Schreibtisch nun auch wirklich so fühlen!

Dafür gesorgt hat meine liebe Freundin mit ihrem Weihnachtsgeschenk, das sie mir bei meinem Besuch in Chemnitz feierlich überreichte. Ich kann euch sagen: Ich habe noch nie so bequem und entspannt gesessen! Da macht die Arbeit gleich doppelt so viel Spaß, selbst dann, wenn sie mal keinen Spaß macht. 😉

Chefsessel

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Erfreuliche Post

Es ist wirklich sehr erfreulich, wenn man so schöne Rückmeldungen bekommt, wie die E-Mail einer jungen Leserin der Magiera, die fragte, ob das Buch auch verfilmt werde. Den Wunsch konnte ich ihr leider nicht erfüllen.

Schade, dass Ihr Buch nicht verfilmt wird! Es wäre so ein schöner Film geworden!!!

Leben

Leben

Er lebte noch! Hatte den unmöglichen Weg hinaus gefunden, vorbei an den Sicherheitsschützen, menschlichen wie computergesteuerten. Hinaus ins Unmögliche. In die Todeszone, die ihm letztlich das Leben nehmen musste.

Denn nichts Lebendiges konnte hier existieren, außerhalb der Stadtmauern. Das hatte man ihn von Kindesbeinen an gelehrt.

Doch längst hatte ihn alles Leben verlassen, noch in der großen Stadt. Ein letzter Wunsch war sein einziger Antrieb gewesen: Die Grenze zu überschreiten und selbst zu prüfen, ob es wahr war, was man ihm beigebracht hatte, selbst wenn er damit auch seinem Körper den Tod brachte.

Weiter und weiter ging er, erwartete jeden Moment zu sterben und hoffte, vorher noch etwas zu sehen, das mehr war als toter Stein.

Und dann sah er es: Ein Gebilde, wie er noch nie zuvor eines gesehen hatte. Zart war es und klein. Auf einem grünen Stiel ragte es aus den Steinen hervor, denn selbst war es kein Stein und angefüllt mit Farbe. Hell leuchtete ein roter Kopf, der aus unzähligen kleinen Kügelchen zu bestehen schien und in dem Federn steckten, weißblau und weitaus gleichmäßiger als die der Grauvögel.

Sie fingen seine Tränen auf, als er erkannte, dass er das Leben in der Todeszone entdeckt hatte.

 

Leben
Er lebte noch! Hatte den unmöglichen Weg hinaus gefunden, vorbei an den Sicherheitsschützen, menschlichen wie computergesteuerten. Hinaus ins Unmögliche. In die Todeszone, die ihm letztlich das Leben nehmen musste.
Denn nichts Lebendiges konnte hier existieren, außerhalb der Stadtmauern. Das hatte man ihn von Kindesbeinen an gelehrt.
Doch längst hatte ihn alles Leben verlassen, noch in der großen Stadt. Ein letzter Wunsch war sein einziger Antrieb gewesen: Die Grenze zu überschreiten und selbst zu überprüfen, ob es wahr war, was man ihm beigebracht hatte, selbst wenn er damit auch seinem Körper den Tod brachte.
Weiter und weiter ging er, erwartete jeden Moment zu sterben und hoffte, vorher noch etwas zu sehen, das mehr war als toter Stein.
Und dann sah er es: Ein Gebilde, wie er noch nie zuvor eines gesehen hatte. Zart war es und klein. Auf einem grünen Stiel ragte es aus den Steinen hervor, denn selbst war es kein Stein und angefüllt mit Farbe. Hell leuchtete ein roter Kopf, der aus unzähligen kleinen Kügelchen zu bestehen schien und in dem Federn steckten, weißblau und weitaus gleichmäßiger als die der Grauvögel.
Sie fingen seine Tränen auf, als er erkannte, dass er das Leben in der Todeszone entdeckt hatte.Er lebte noch! Hatte den unmöglichen Weg hinaus gefunden, vorbei an den Sicherheitsschützen, menschlichen wie computergesteuerten. Hinaus ins Unmögliche. In die Todeszone, die ihm letztlich das Leben nehmen musste.Denn nichts Lebendiges konnte hier existieren, außerhalb der Stadtmauern. Das hatte man ihn von Kindesbeinen an gelehrt.

Doch längst hatte ihn alles Leben verlassen, noch in der großen Stadt. Ein letzter Wunsch war sein einziger Antrieb gewesen: Die Grenze zu überschreiten und selbst zu überprüfen, ob es wahr war, was man ihm beigebracht hatte, selbst wenn er damit auch seinem Körper den Tod brachte.

Weiter und weiter ging er, erwartete jeden Moment zu sterben und hoffte, vorher noch etwas zu sehen, das mehr war als toter Stein.

Und dann sah er es: Ein Gebilde, wie er noch nie zuvor eines gesehen hatte. Zart war es und klein. Auf einem grünen Stiel ragte es aus den Steinen hervor, denn selbst war es kein Stein und angefüllt mit Farbe. Hell leuchtete ein roter Kopf, der aus unzähligen kleinen Kügelchen zu bestehen schien und in dem Federn steckten, weißblau und weitaus gleichmäßiger als die der Grauvögel.

Sie fingen seine Tränen auf, als er erkannte, dass er das Leben in der Todeszone entdeckt hatte.

Entspannung in Chemnitz

Morgen geht es nach Chemnitz. Zu meiner Freundin. Ich freue mich schon darauf, ein paar freie Tage zu genießen. Nach dem Abgabestress ist es einfach schön, mal wieder ein bisschen rauszukommen.

Ich denke, ich werde sogar Spaß an der langen Autofahrt haben. Besonders hat es mir natürlich das Ziel der Reise angetan, was allerdings nicht so sehr an der Stadt selbst liegt. 🙂

Im Ziel

Heute habe ich also mein Manuskript abgeschickt. Immer ein Akt der Erleichterung.

Am Wochenende ist es noch einmal um etwa 15.000 Zeichen gewachsen. Nun heißt es aufs Lektorat warten. Wobei das natürlich bedeutet, dass ich mich inzwischen mit dem nächsten Projekt beschäftige. Bin schon am Sortieren.