2words: Er griff …

Er griff nach der Zimmertür, um sie weiter aufzuziehen, wollte Vera entschieden den Weg nach draußen weisen. Stattdessen verkrampften sich seine Finger um die Klinke. „Raus!“, hauchte er. Aus meinem Haus, dachte er. Aus meinem Leben.
Vera lächelte wieder. Er kannte dieses Lächeln. Es hatte ihn früher schon verführt. Aber hatte es auch damals schon ihre Augen ausgespart?
„Behandelt man so eine alte Freundin? Aber was soll ich machen? Dir scheint dein neues Leben besser zu gefallen. Will dir ja auch keiner wegnehmen. Du musst mir nur das Geld wiederbeschaffen!“
Er schüttelte dem Kopf. Schon das kostete ihn fast all seine Kraft.
Vera zuckte die Schultern. „Dann eben nicht. Du stellst dich aber auch an.“ Sie schulterte die Handtasche und schritt auf die Tür zu. Wie ähnlich sie Susanne war. Der gleiche schmollende Mund, das gleiche Zurückwerfen des Kopfes, das signalisierte, wie wenig sie von seiner Entscheidung hielt. Selbst im Gang ähnelten sich die beiden Frauen, wenn ihre Schritte einer leichten Verärgerung Ausdruck verliehen.
Ganz beiläufig holte Vera den Revolver aus der Tasche.

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Die ganze Geschichte

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2 Gedanken zu “2words: Er griff …

  1. Ich habe mich fürs „abdrücken“ entschieden, weil ich gespannt bin, wie du da wieder rauskommst. Ich gehe mal davon aus, dass der Protagonist noch nicht sterben sollte. Aber wahrscheinlich schoss sie daneben, oder es war gar nicht er, den sie da erwischte, weil plötzlich …

    Ich bin gespannt.

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