Galan: Das Cover, die ersten Sätze

Anfang des Monats habe ich zum ersten Mal hier darüber geschrieben. Jetzt, da der November dem Dezember weicht, will ich es selbst sprechen lassen und zeige euch das gesamte von Traumstoff wunderbar designte Cover des ersten Bandes meiner Serie. Damit erfahrt ihr auch, wie die Serie heißen wird: Galan. Und das erste Kapitel beginnt mit diesen Sätzen:

Alishas Herz setzte einige Schläge aus. War sie nun erwacht? Träumte sie noch? Direkt vor sich sah sie ein Gesicht. Schrecklich anzusehen. Ein ekliger, weißgrüner Streifen zog sich von den blassen Lippen nach oben und dann quer über die bleiche Nase. Sie kannte dieses Gesicht, obwohl es nun derart entstellt war.

 Galan – Heimatlos

Benzitiert: Martinshorn

© PersonalNOVEL e.K./Umschlagbild: istockphoto.com/Ivan Bliznetsov

„Tina Stiller!“
Sie blieb sofort stehen, als sie diese Stimme hörte, die klang, als habe man einem Martinshorn das Sprechen beigebracht: „Achtung! Gefahr!“ Langsam drehte Tina sich um und schaute zu Boden. „Ja, Frau Klawen?“
„Du kommst spät.“ Wie ein lauernder Tiger näherte sich die Heimleiterin. Ihre Augen zuckten unruhig hin und her und auf und ab, suchten nach etwas, an dem sie sich festbeißen könnten, und hatten es schnell gefunden. „Was ist mit deiner Hose passiert?“

Ein-Satz: Es waren nur zwei kleine Gepäckstücke

Es waren nur zwei kleine Gepäckstücke. Mehr hatte die Mutter des Grafen ihrer Schwiegertochter nicht zugestanden. Elisabeth hatte sich nicht gewehrt, sprach sie doch seit dem Tod ihres Mannes kein Wort mehr. Und so sehr Gunther seine Herrin liebte, war er doch froh, als er auf dem Kutschbock Platz nahm. Nicht nur, dass es sich für ihn nicht geziemte, mit der Gräfin in der Kutschkabine zu sitzen, er hätte es in ihrer unmittelbaren Gegenwart auch ein wenig unheimlich und unbehaglich gefunden. Die stumme Elisabeth, deren blaue Augen glasig vor sich hinstarrten, ohne auch nur irgendetwas in ihrer Umgebung wahrzunehmen. Da war der mürrische Diederich auf dem Kutschbock eindeutig der unterhaltsamere Zeitgenosse. Selbst im strömenden Regen.

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Die ganze Geschichte

Umgestoßen

Vor noch gar nicht allzu langer Zeit habe ich hier von einem neuen Projekt berichtet, mit dem ich gerade beschäftigt sei. Nun, Pläne ändern sich (aus Gründen), und eben dieses Projekt ist nun erst einmal aufgeschoben. Stattdessen arbeite ich seit ein paar Tagen an einer Idee, die mich quasi überfallen und aus den Socken gehauen hat. Lange schon habe ich keinen derart heftigen Drang verspürt, etwas zu schreiben. Und dabei drängt es mich eigentlich immer, zu schreiben. Ich bin also höchst inspiriert.

Worum geht es? Nun, es wird eine Serie in meinem Lieblingsgenre, der Fantasy. Protagonistin ist eine Sechzehnjährige, die zu Beginn der Geschichte keinerlei Ahnung hat, dass sie bald ein derart phantastisches Abenteuer erleben wird. Da geht es ihr ganz ähnlich wie einem gewissen berühmten Zauberlehrling. Und ja, obwohl ich selbst gar nicht der große Harry-Potter-Fan bin, meint meine Freundin, dass die Geschichte dessen Anhängern sicher gut gefallen könnte. Nun, mich stört es nicht. 😉

Hier seht ihr als kleinen Appetitanreger schon einen Ausschnitt vom wunderschönen Cover, das Traumstoff freundlicherweise bereits für mich entworfen hat:

Covergestaltung: Traumstoff