Foto… was?

Vor einer Woche:

Ich bin auf Fotosafari in den Wäldern hinter Sanitz. Auf dem Rückweg kommt mir ein Vater mit zwei kleinen Töchtern entgegen.

Tochter 1: Ist das ein Jäger?

Vater: Nein.

Tochter 2: Ist das ein Mann?

Vater: Ja.

Tochter 1: Was macht der Mann hier?

Vater (amüsiert, mit Blick auf meinen Fotoapparat): Der jagt Fotos.

Tochter2: Ist das ein Fotografer?

Vater: Ja.

Tja …

© PBPfoto

 

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Alter

Im Alter wird man wunderlich. Da geht es den Menschen wie den Akkus. Ich durfte es gerade erst wieder erleben. Akku, mit 28 Prozent aus dem Ruhezustand geholt, kriegt ein bisschen was zu tun – der Countdown läuft! Innerhalb weniger Minuten auf Null runter. Ans Ladegerät. Einschalten: 32 Prozent!

Zählen

Gestern erinnerte ich mich zufällig an eine Art Abzählvers, den ich mit einem Erlebnis aus meiner Jugendzeit verbinde. Damals durften ein paar Freunde und ich in der Rostocker Innenstadt überraschend unsere läuferischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Den Anlass dazu lieferte eine andere Gruppe Jugendlicher, mit der wir gewissermaßen aneinandergerieten. Oder eben auch nicht.

Persönlich bekannt war uns keiner der anderen. Zumindest gingen wir davon aus. Prüfen ließ sich das auf die Schnelle nicht. Denn wir waren besagten Jugendlichen gerade erst an einer Kreuzung über den Weg gelaufen, als wir schon losliefen. Dabei waren die anderen sogar noch ein Stück von uns entfernt, wir hatten keinerlei Blickkontakt geschweige denn sonst irgendwelche Berührungspunkte. Wir hatten einfach nur gehört, wie sie zählten. Denn das hatten sie (Gott sei Dank) laut und deutlich getan: „Eins, zwei, drei, vier … Wir sind mehr!“

Schlaf geprüft

Offenbar habe ich im Zug einen so guten Schlaf, dass währenddessen jemand, nicht, ohne vorher die Abteiltür aufzuschieben, problemlos ins nur von mir besetzte, abgedunkelte Abteil spazieren, mein Smartphone vom Ladekabel trennen und mit ersterem verschwinden kann, nicht, ohne die Abteiltür wieder zu schließen.

Merk ich mir!

Spektakulär

Manchmal wünschte ich, ich könnte mir den Kopf meines virtuellen Gegenübers schnappen und ihn ab… Pardon, aufschneiden. Natürlich nur, um zu beobachten, was darin vorgeht. Denn das muss interessant sein bei einem Menschen, der mir eine Mail schreibt, laut derer es quasi meine Pflicht ist, alles stehen und liegen zu lassen,  um sofort einen Artikel, eine Rezension und was weiß ich noch alles über das – so wörtlich – „spektakuläre“ Machwerk des Absenders, der mir völlig unbekannt ist, zu verfassen.

Nun, ich habe die vermeintliche Pflicht Pflicht sein lassen. Und das Aufschneiden (wie passend!) spare ich mir auch. Ist mir zu spektakulär.