Benzitiert: Gänsehaut

Kampf um jeden Meter

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Hanna gefror der Blick. Sie wurde ganz ruhig. Als er in ihre Augen schaute, bekam er eine Gänsehaut. Mit einer Stimme, die noch kälter war, als die, die er so oft bei ihr erlebt hatte, sagte sie: „Du wirst bald merken, wie es ist, wenn ich wirklich ungerecht bin!“

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Galan: Das Cover, die ersten Sätze

Anfang des Monats habe ich zum ersten Mal hier darüber geschrieben. Jetzt, da der November dem Dezember weicht, will ich es selbst sprechen lassen und zeige euch das gesamte von Traumstoff wunderbar designte Cover des ersten Bandes meiner Serie. Damit erfahrt ihr auch, wie die Serie heißen wird: Galan. Und das erste Kapitel beginnt mit diesen Sätzen:

Alishas Herz setzte einige Schläge aus. War sie nun erwacht? Träumte sie noch? Direkt vor sich sah sie ein Gesicht. Schrecklich anzusehen. Ein ekliger, weißgrüner Streifen zog sich von den blassen Lippen nach oben und dann quer über die bleiche Nase. Sie kannte dieses Gesicht, obwohl es nun derart entstellt war.

 Galan – Heimatlos

Benzitiert: Martinshorn

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„Tina Stiller!“
Sie blieb sofort stehen, als sie diese Stimme hörte, die klang, als habe man einem Martinshorn das Sprechen beigebracht: „Achtung! Gefahr!“ Langsam drehte Tina sich um und schaute zu Boden. „Ja, Frau Klawen?“
„Du kommst spät.“ Wie ein lauernder Tiger näherte sich die Heimleiterin. Ihre Augen zuckten unruhig hin und her und auf und ab, suchten nach etwas, an dem sie sich festbeißen könnten, und hatten es schnell gefunden. „Was ist mit deiner Hose passiert?“

Benzitiert: Halt

Kampf um jeden Meter

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Der Stoß war heftig. Instinktiv nahm Sebastian die Hände vom Lenkrad. Noch im gleichen Moment spürte er, wie sein ORT-Dallara vorn abhob, hörte den V8 aufheulen. Ein Moment der Hoffnung, als der Rennwagen auf allen Vieren landete. Aber es war schon zu spät. Die vorderen Radaufhängungen brachen, die Reifen fanden auf der Piste keinen Halt. Nahezu ungebremst schlitterte Sebastian auf den Reifenstapel in der Sainte Devote zu, schloss die Augen. Er sah Hanna vor sich, seine Hanna. Das Einzige, das ihm mehr bedeutete als ein Sieg. Er genoss den Anblick. So lange, dass er sich fragte, ob ein Wunder geschehen sei. Dann spürte er den Aufprall.

Benzitiert: Riss

© PersonalNOVEL e.K./Umschlagbild: istockphoto.com/Ivan Bliznetsov

Als sie schließlich in die Graue Straße einbog, in der das Kinderheim lag, blieb Tina stehen. Zum wiederholten Male überprüfte sie ihre Hose und überlegte, wie sie den langen Riss, der sich vom Knie bis zum Oberschenkel zog, verbergen könne. Aber es nutzte nichts. Das Loch war einfach zu groß. Und früher oder später würde es Frau Klawen doch entdecken. Also nahm sie all ihren Mut zusammen und ging auf das große Gebäude des Kinderheims zu.