Krimineller Spaß

Stadt-Land-TodSehr inspirierend, dieses Stadt-Land-Tod. Und vor allem sehr lustig. Muss allerdings noch herausfinden, wie, warum und vor allem wen der Bär im Braunkohletagebau mit Bienenhonig ermordet hat.

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Zoo

Heute steht Zoo auf dem Programm. Viel Tiernachwuchs, die Menschenaffen in den neuen Außenanlagen, Sydney, das Faultier, aufspüren … Das ganze in familiärer Eintracht mit Mutter und Geschwistern. Und ja, natürlich kommt der Fotoapparat mit, damit neue Bilder für Zooland entstehen.

Noch nicht zu spät

Noch nicht zu spät

© dpaint

Er wischte sich den Schweiß von der Stirn. Seine Hand übertrug ihr Zittern über das Handy an sein Ohr.
Claudia versuchte ihn zu beruhigen. „Noch mal langsam. Was ist passiert?“
„Der Wagen hat eine Panne. Den Zug hab ich auch nicht geschafft. Mit dem nächsten komme ich zu spät. Bormann wird toben. Alles futsch!“ Er gab sich keine Mühe, seine Verzweiflung zu verbergen. „Die Beförderung kann ich vergessen.“
„Bist du noch am Bahnhof? Ich komme und fahr dich.“
Ihm rutschte das Handy aus der Hand. Im letzten Moment konnte er es auffangen. „Aber dein … deine …“
„Ich rufe Frau Brink gleich an, um zu verschieben. Ich weiß doch, wie wichtig der Termin für dich ist.“
Er atmete auf. „Für uns, Schatz, für uns.“ Er betonte es so sehr, dass ihm die anschließenden Sekunden wie ein schweigendes Jahrhundert vorkamen.
„Für deine Karriere.“

Der Motor lief, als er zu ihr in den Wagen stieg.
„Wie lange werden wir brauchen?“
„Das kommt darauf an, wo du hinmöchtest.“
Diesmal war es an Claudia, Überraschung zu zeigen. „Wie bitte?“
„Gönnen wir uns einen schönen Tag zu zweit.“

Spuren

Spuren

Horst schlug die Wohnungstür hinter sich zu und lehnte sich dagegen. Er hoffte, sein stoßender Atem würde sich endlich beruhigen. Er legte die Hand auf die Brust, um zu fühlen, wie sich sein Herzschlag verlangsamte. Wartete darauf, dass sich nun die Befriedigung einstellte. Er hatte es getan! Es war vorbei. Nun konnte ein neues Leben beginnen. Doch die Bilder ließen ihn nicht in Ruhe.

Der Wald, der sich in der Nacht in sanftes Weiß gekleidet hatte, das schon das erste Morgenrot zum Schmelzen brachte. Zum Glück für ihn. Die Stille, die ihn beinah hatte hoffen lassen, Birgit würde nicht auftauchen. Aber sie war gekommen. Wie jeden Morgen. Eine Joggerin, die vergeblich gegen ihr Gewicht anlief. Er hatte sie davon befreit, wie er sich von ihr befreit hatte.

Der Schuss aus seinem Jagdgewehr, der endlos in seinen Ohren nachklang. Als es endlich wieder still geworden war, suchte er Erleichterung. Fand sie nicht und stürzte sich in die Notwendigkeit. Spuren verwischen. Viele waren es nicht. Er hatte sich gründlich vorbereitet. Erstaunlich, dass trotzdem die Unsicherheit blieb.

Er stieß sich von der Tür ab, ließ sich im Wohnzimmer auf die Couch fallen und zog die Schachtel Zigaretten hervor. Ihm wurde heiß. Das Blut schoss ihm in den Kopf. Hektisch suchte er in der anderen Jackentasche. In der Innentasche. Er stand auf, tastete die Hosentaschen ab, wusste schon vorher, dass er es dort nicht finden würde. Er hatte sein Feuerzeug verloren!

Eure Bilder

Der Weg

Vielleicht ist es euch schon aufgefallen: Ich habe in der letzten Zeit, seitdem ich mit meiner ersten Digicam ausgestattet erste Schritte in die Welt der Fotografie und Bildbearbeitung gewagt habe, versucht, meine Bloggeschichten vorrangig mit eigenen Fotos auszustatten, statt auf Stockfotos fremder Fotografen zurückzugreifen.

Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass ich auch weiterhin hin und wieder auf Fremdbilder zurückgreifen muss. Daher hatte ich heute Morgen eine Idee. Ähnlich wie bei meiner Waselgeschichte möchte ich eine kleine Ausschreibung starten.

Wenn ihr also eine schöne Fotografie oder ein anderes Bild habt, das in einem  der üblichen Dateiformate vorliegt und zu dem ihr gerne eine kleine Geschichte hättet, dann schickt es mir (bitte nur diesen Link benutzen).

Nutzen kann ich die Bilder nur, wenn ihr mir in der Mail ausdrücklich genehmigt, das Bild auf diesem Blog und auf Ben Philipps Leseblog zu veröffentlichen und eventuell entsprechend der Stimmung der Geschichte leicht nachzubearbeiten.

Gebt mir außerdem euren Namen an bzw. den Namen, der unter dem Bild als Urheber stehen soll (und sei es Anonymus). Wichtig ist natürlich, dass ihr mit der Einsendung versichert, selbst Urheber des Bildes zu sein, oder dass ihr gegebenenfalls die Genehmigung des Urhebers einholt.

Ebenso wichtig: Ich kann weder garantieren, dass ich die eingesandten Bilder zeitnah für eine Geschichte oder ein Gedicht verwenden kann, noch gibt es für mich eine Verpflichtung, die Bilder überhaupt zu verwenden. Ich werde mich aber bemühen, zu jedem Bild eine Geschichte zu erfinden und sie online zu stellen.

Ich freue mich auf eure Bilder.