Der Geisterorden: 62 – Die Göttin

Karl schaute zu Brigitte auf. Der Eindruck, den sie auf ihn machte, übertraf noch den, als er sie das erste Mal erblickt hatte. Stark, selbstbewusst und schön. Nun umwehte sie noch eine Aura der Macht. Wie eine Göttin sah sie aus.

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Der Geisterorden: 51 – Pantoffelheld

„Sie sind weg, Boss!“
Noch immer verspürte Karl ein wenig Groll, wenn einer seiner Jungs ihn fast schon ignorierte, sobald seine Frau anwesend war. Aber er konnte nichts dagegen unternehmen. Er war nur so lange der Chef, solange Brigitte nicht in der Nähe war. Einer der führenden Köpfe des Ordens und doch nur ein Pantoffelheld.

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Der Geisterorden: 49 – Drehen und wenden

Mona sonderte ihre Ungeduld aus allen Poren ab. Selbst Lisa musste sie bemerken. Doch sie schien die Agentin immer noch zu unterschätzen. Stoisch umklammerte sie die blöde Holzfigur. Tom hatte den Unterton in Monas Stimme nicht überhört, als sie „Okay“ sagte. Das war kein Einlenken gewesen. Schützend stellte er sich vor Lisa.

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Blogroman: 36 – Zurück

Tom hielt noch einen Moment inne. Die Hand am Türgriff, ging ihm nur eine Frage durch den Kopf: „Warum musstest du so große Töne spucken?“ Schließlich riss er sich zusammen, schob den Gedanken beiseite, er könne dem Lagerhaus einfach den Rücken zukehren und verschwinden, drückte die Klinke. Zögerlich erst, dann geräuschvoll. Er stemmte die Tür auf, erschrak beim Quietschen der Angeln. Dann stapfte er Richtung Lagerhalle.

Sie hatten ihn gehört. Natürlich, denn das war der Plan. Ein dummer Plan, da war er sich jetzt ganz sicher. Boss und die beiden anderen standen hinter dem Tisch, die Waffen auf ihn gerichtet. Er hob die Hände, hoffte, dass er halbwegs selbstsicher wirkte. „Hey, ganz ruhig! Ich bin unbewaffnet.“ Tom suchte den Raum nach dem Jungen ab.

Boss ließ die Waffe sinken und lachte. Leider blieben die anderen beiden Schießeisen, wo sie waren.
„So, du bist zurück?“ Die Stimme von Boss klang beinahe freundlich. „Schön blöd, dass du dich uns wieder auslieferst. Vor allem, wo du uns doch belogen hast.“
Tom sprach langsam, um seine Angst zu verbergen. „Wie auch immer. Wenn ihr das Artefakt wollt, müsst ihr den Jungen freigeben!“
Boss lachte wieder. „Warum sollten wir das tun?“
„Er hat mit der ganzen Sache nichts zu tun.“
„Ach so, na dann.“ Der belustigte Ton, mit dem sie das sagte, machte Tom Sorgen, doch sie drehte sich um und rief: „Los Kleiner, hau schon ab!“
Jetzt erst sah er den Jungen, der in der hintersten Ecke kauerte. Er war vielleicht zehn, schätzte Tom. Und er bewegte sich nicht. „Mach schon, Junge!“, rief er. „Du bist frei!“

Endlich kam Leben in das verschreckte Kind. Es kroch seitwärts an der Wand entlang, erhob sich schließlich und rannte an Tom vorbei auf den Ausgang zu. Tom schaute ihm nach, wollte warten, bis der Junge sicher draußen angekommen war. Vielleicht ist er doch schon älter, dachte er. Nur ein bisschen kleinwüchsig.

Der Knall ließ ihn zusammenfahren.

Was bisher geschah

Tom hielt noch einen Moment inne. Die Hand am Türgriff, ging ihm nur eine Frage durch den Kopf: „Warum musstest du so große Töne spucken?“ Schließlich riss er sich zusammen, schob den Gedanken beiseite, er könne dem Lagerhaus einfach den Rücken zukehren und verschwinden, drückte die Klinke. Zögerlich erst, dann geräuschvoll.  Er stemmte die Tür auf, erschrak beim Quietschen der Tür. Dann stapfte er Richtung Lagerhalle.
Sie hatten ihn gehört. Natürlich, denn das war der Plan. Ein dummer Plan, da war er sich jetzt ganz sicher. Boss und die beiden anderen standen hinter dem Tisch, die Waffen auf ihn gerichtet. Er hob die Hände, hoffte, dass er halbwegs selbstsicher wirkte. „Hey, ganz ruhig! Ich bin unbewaffnet.“ Tom suchte den Raum nach dem Jungen ab.
Boss ließ die Waffe sinken und lachte. Leider blieben die anderen beiden Schießeisen, wo sie waren.
„So, du bist zurück?“ Die Stimme von Boss klang beinahe freundlich. „Schön blöd, dass du dich uns wieder auslieferst. Vor allem, wo du uns doch belogen hast.“
Tom sprach langsam, um seine Angst zu verbergen. „Wie auch immer. Wenn ihr das Artefakt wollt, müsst ihr den Jungen freigeben!“
Boss lachte wieder. „Warum sollten wir das tun?“
„Er hat mit der ganzen Sache nichts zu tun.“
„Ach so, na dann.“ Der belustigte Ton, mit dem sie das sagte, machte Tom Sorgen, doch sie drehte sich um und rief: „Los Kleiner, hau schon ab!“
Jetzt erst sah er den Jungen, der in der hintersten Ecke kauerte. Er war vielleicht zehn, schätzte Tom. Und er bewegte sich nicht. „Mach schon, Junge!“, rief er. „Du bist frei!“
Endlich kam Leben in das verschreckte Kind. Es kroch seitwärts an der Wand entlang, erhob sich schließlich und rannte an Tom vorbei auf den Ausgang zu. Tom schaute ihm nach, wollte warten, bis der Junge sicher draußen angekommen war. Vielleicht ist er doch schon älter, dachte er. Nur ein bisschen kleinwüchsig.
Der Knall ließ ihn zusammenfahren.Tom hielt noch einen Moment inne. Die Hand am Türgriff, ging ihm nur eine Frage durch den Kopf: „Warum musstest du so große Töne spucken?“ Schließlich riss er sich zusammen, schob den Gedanken beiseite, er könne dem Lagerhaus einfach den Rücken zukehren und verschwinden, drückte die Klinke. Zögerlich erst, dann geräuschvoll. Er stemmte die Tür auf, erschrak beim Quietschen der Tür. Dann stapfte er Richtung Lagerhalle.

Sie hatten ihn gehört. Natürlich, denn das war der Plan. Ein dummer Plan, da war er sich jetzt ganz sicher. Boss und die beiden anderen standen hinter dem Tisch, die Waffen auf ihn gerichtet. Er hob die Hände, hoffte, dass er halbwegs selbstsicher wirkte. „Hey, ganz ruhig! Ich bin unbewaffnet.“ Tom suchte den Raum nach dem Jungen ab.

Boss ließ die Waffe sinken und lachte. Leider blieben die anderen beiden Schießeisen, wo sie waren.

„So, du bist zurück?“ Die Stimme von Boss klang beinahe freundlich. „Schön blöd, dass du dich uns wieder auslieferst. Vor allem, wo du uns doch belogen hast.“

Tom sprach langsam, um seine Angst zu verbergen. „Wie auch immer. Wenn ihr das Artefakt wollt, müsst ihr den Jungen freigeben!“

Boss lachte wieder. „Warum sollten wir das tun?“

„Er hat mit der ganzen Sache nichts zu tun.“

„Ach so, na dann.“ Der belustigte Ton, mit dem sie das sagte, machte Tom Sorgen, doch sie drehte sich um und rief: „Los Kleiner, hau schon ab!“

Jetzt erst sah er den Jungen, der in der hintersten Ecke kauerte. Er war vielleicht zehn, schätzte Tom. Und er bewegte sich nicht. „Mach schon, Junge!“, rief er. „Du bist frei!“

Endlich kam Leben in das verschreckte Kind. Es kroch seitwärts an der Wand entlang, erhob sich schließlich und rannte an Tom vorbei auf den Ausgang zu. Tom schaute ihm nach, wollte warten, bis der Junge sicher draußen angekommen war. Vielleicht ist er doch schon älter, dachte er. Nur ein bisschen kleinwüchsig.

Der Knall ließ ihn zusammenfahren.

Blogroman: 35 – In der Ecke

Tilo hielt sich die Ohren zu. Sein Papa hätte gesagt: „Jetzt ist er wieder das bockige Baby!“ Dabei machte er das nur noch ganz selten. Und diesmal war er alles andere als bockig. Er hatte Angst! Das Schütteln und die Schreie hatten aufgehört. Die brennenden Wangen spürte er kaum. Die krachenden Ohrfeigen von dem Brutalen hatten ein unangemehm summendes Fiepen in seinem Schädel hinterlassen. Erst als die Frau, die sie Boss nannten, gesagt hatte: „Es ist genug!“, hatte er ihn in Ruhe gelassen.
„Wer bist du? Was willst du hier? Und was hast du gehört?“
Aber Tilo antwortete auch ihr nicht. Er kroch nur noch weiter in die Ecke des Raumes und presste die Hände an den Kopf.

Was bisher geschah