Zooland: Wayne

Wayne

„Bist du sicher, dass wir hier richtig sind?“
„Goßer, wayne interessiert’s?“

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Zooland: Taub?

Taub

„Bist du taub? Dreh dich um! Uuuuuumdreeeeehn!!!“
„Nicht für einen faulen Hund wie dich!“

Von Hunde- und Kindererziehung

Erziehung ist keine leichte Sache. Das gilt für den richtigen Umgang mit Hunden wie auch für die Kindererziehung. Können Eltern von Hundetrainern lernen?

Hundererziehung ist TV-tauglich geworden. Wer schaut nicht gebannt dem Hundeprofi Martin Rütter zu, wenn er uns Zugang in die Köpfe unserer geliebten Vierbeiner verschafft? Und wer hat nicht längst zumindest theoretisch verstanden, dass die Zauberformel zur Erziehung der Bellos zum großen Teil im Prinzip von Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsentzug steckt. Zuwendung von Herrchen oder Frauchen signalisieren dem Tierchen, es ist alles super, wendet sich der zweibeinige Mitbewohner ab, hat Doggie Zeit, über seine Fehler nachzudenken.

Klingt logisch. Und wenn man das nun einmal weiß, sollte es doch eigentlich klappen mit der Hundeerziehung. Leider fällt es den Herr- und Frauchen nicht leicht, sich von ihren  angestammten Verhaltensweisen zu lösen.  Wir Menschen neigen nun einmal dazu, zu tadeln und zu schimpfen, uns also ausgiebig mit dem Übeltäter zu beschäftigen. Wir sind eben keine Hunde.

Aber Moment! Wie ich gerade erst wieder in einem TV-Beitrag gesehen habe, sind Experten der Ansicht, dass wir uns  auch bei der Erziehung unserer eigenen Kinder ein Bein stellen. Wenn etwa ein Kind einem anderen Leid zufügt, sollen wir uns mit dem Opfer beschäftigen, indem wir es trösten, dem Täter dagegen keine weitere Beachtung schenken, indem wir tadeln und schimpfen. Andernfalls würde das Kind lernen, dass es  Aufmerksamkeit bekommt, wenn es etwas Unrechtes tut.

Ich bin kein Experte, aber auch das klingt in meinen Ohren logisch. Nehmen wir also einmal an, dass es stimmt. Warum müssen wir uns dieses Vorgehen dann erst antrainieren? Ich mag mich täuschen, aber meiner Erfahrung nach kommt das Prinzip in den allerwenigsten Familien zur Anwendung, erst recht nicht, wenn sie noch nie etwas davon gehört haben. Da geht es den Eltern offensichtlich nicht anders als den Hundehaltern.

Liegt es also in der Natur des Menschen, nicht die effektivsten Erziehungsmethoden anzuwenden, oder  haben wir diese Fähigkeit in tausenden Jahren Zivilisationsgeschichte verloren? Sind uns Hundemütter (inzwischen) in der Erziehung überlegen? Oder sind solche Erkenntnisse eben doch nur den Tier- und Menschenpsychologen zu verdanken, haben ihre Wurzeln gar nicht in natürlichen sozialen Verhaltensweisen?

Immerhin hat Rütter auf dem Weg zum Herrchen- und Frauchentrainer unter anderem Dingos in Australien beobachtet, es ist also anzunehmen, dass seine Ideen natürlichen Vorbildern folgen.

Voll das Leben

Mann, bin ich froh, dass meine Schwester wie meine Mutti einen Kombi hat! So mussten wir nur einmal fahren. Mein ganzer Kram hat gerade so in die Autos gepasst. Ich meine, die Matratze und das kleine, alte Sofa, das ich von Mutti mitnehmen durfte, mussten ja auch rein, ne.

Gott sei Dank ging Katharinas Kühlschrank in den Golf von ihrem Freund Christian. Den braucht sie ja jetzt nicht mehr. Also den Kühlschrank mein ich, ne.

Das war ein Geschleppe! Aber als alles in der Wohnung war, sah es plötzlich ganz schön wenig aus.  Ich mein, die Matratze im Schlafzimmer, das Sofa im Wohnzimmer und der Kühlschrank in der Küche. Da ist dann noch so’n kleiner Miniherd, den mir die Krügers aus Dummerwitz geschenkt haben, so einer mit zwei Platten und ’nem Ofen. Ihr wisst schon, ne? Und die Spüle stand schon drin.

Na ja, aber das wird schon mehr, wenn ich mein erstes Geld kriege, ne. Nächste Woche geht nämlich der Job los!

Aber bis dahin werde ich sicher noch einiges erleben. Hier ist nämlich echt was los!  Ich mein, das hier ist nicht Dummerwitz, ne. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viele Leute hier in Prangendorf Ausbau wohnen. Das ist immerhin  ein Wohnblock, der die Hausnummern 7 bis 13 hat. 69 Wohnungen! Ich hab die Klingelschilder gezählt. Clever, ne? Und dann sind da noch zwei Einfamilienhäuser. Und natürlich die Kaserne, ne. Luftraketenabwehrgruppe. Hab aber noch keine Raketen gesehen.

Aber meine direkten Nachbarn hab ich schon kennengelernt. Die sind echt nett. Und unter mir wohnt ein großer Hund. Natürlich nicht alleine, sondern bei einer jungen Frau. Ein bisschen zottelig, aber sehr hübsch. Den Hund mein ich jetzt, ne. Die Frau hab ich nur einmal von Weitem gesehen, als sie mit dem Hund Gassi war.

Jedenfalls ist hier ganz schön was los. Mal sehen, ob ich mich am Wochenende in die kleine Kneipe trau. Ja, die gibts hier auch. Muss man nicht ins Nachbardorf wie in Dummerwitz, ne.

Gibt bestimmt wieder viel zu erzählen, nächste Woche, ne.

Bis dann,

Euer Mc Pom Fritz!

Zooland: Schlafmütze

Schlafmütze

War ja wieder klar! „Hey, Schlafmütze! Gib mal was von der Decke ab!“
So ein Schnarcher! „Hey … Heyey! Frauchen hat dich gerufen. Sie hat Leckerli für dich.“
Das gibt es doch nicht. Sieht so aus, als müsste ich wieder fernsehen. Hoffentlich läuft nicht gerade Kommissar Rex.