Mc Pom Fritz: Blumen gießen

Ihr fragt euch sicher, warum ihr so lange nichts von mir gelesen habt, ne? Ich hatte total verpeilt, dass Ben um diese Zeit so viel unterwegs ist und ich ihm deshalb gar nichts schicken konnte. Ich hatte ja auch fast nur noch Bianca im Kopf. Jetzt ist er ja auch gerade wieder unterwegs. Buchmesse oder so. Diesmal hab ich aber aufgepasst und ihm rechtzeitig was geschickt, damit er das noch hochladen kann, ne.

Ihr müsst euch aber keine Sorgen machen, ihr hättet groß was verpasst, ne. Ist nicht viel passiert, weil Bianca im Urlaub war. Sie kommt erst morgen wieder. Ich musste heute also wieder allein einkaufen, ne. Dafür hat sie mir eine Karte aus Rom geschrieben. Das ist in Italien. Sie war da mit einer Freundin. Ich wusste ja gar nicht, dass sie eine Freundin hat. Die wohnt auch nicht hier in Prangendorf Ausbau, ne.

Jedenfalls hab ich mich sehr über die Karte gefreut. Da ist ein kaputtes Haus drauf. Kolosseum oder so. Ist aber wohl auch schon ziemlich alt, ne. Jedenfalls hat sie mich ganz lieb gegrüßt. Sie und ihre Freundin waren den ganzen Tag unterwegs und haben sich Sehenswürdigkeiten angeguckt. Und jetzt wären sie gerade in diesem Kolosseum gewesen und hätten jetzt aber mal eine Pause gemacht und Pizza gegessen und Bianca hat die Karte geschrieben. Und sie würde am liebsten noch länger bleiben, würde mich aber auch ein bisschen vermissen und vielleicht könnten wir ja am Sonntag, also übermorgen, was zusammen unternehmen. So als Dank für die Blumen. Die hab ich nämlich immer gegossen.

Ja, hab ich geschrien, und nochmal ja. Ich will! Und dann hab ich nach einer Karte gesucht und auch eine schöne gefunden, ne. Da war ein Fuchs drauf. Ich mag ja Füchse und meine Schwester hat mir immer so welche geschenkt. Also so Karten, ne. Und da hab ich dann draufgeschrieben, also auf die Rückseite, dass ich mich freue, dass sie so tolle Sachen erlebt hat, und dass ich mich noch mehr auf Sonntag freue. Und dass sie deswegen hoffentlich nicht noch länger bleibt. Dann ist mir eingefallen, dass ich ja gar nicht weiß, wo ich die Karte hinschicken soll, weil ich ja gar nicht weiß, wo Bianca in Rom wohnt. Erst hab ich mich total geärgert. Aber dann fiel mir ein, dass Bianca ja bald zurück ist, und ich hab die Karte in ihren Briefkasten geworfen, als ich heute bei ihr Blumen gießen war. Ich hoffe, sie freut sich, ne.

Bis dann,

Euer Mc Pom Fritz

Mc Pom Fritz: Ein kleiner Schubs

Ihr glaubt nicht, was am Freitag passiert ist! Ich bin jetzt noch ganz durcheinander. Bianca … Wir waren … Dieser Typ … Also ne, ich fang am besten vorne an, ne.

Ich bin also mit dem Bus nach Tessin gefahren, um mich mit Bianca zum Einkaufen zu treffen. Ich war ganz schön aufgeregt. Obwohl ich ja eine Stunde zu früh da gewesen bin. Aber hätte ich einen Bus später genommen, wäre ich fast zehn Minuten zu spät gekommen, ne. Bin ich halt noch ein bisschen rumgelaufen.

Endlich bin ich dann zur Praxis. Bianca war gerade fertig. Ich glaube, sie hat sich richtig gefreut, als sie mich gesehen hat. Dann sind wir los.

Wir sind kaum einen Schritt aus der Tür raus, da springt ein Mann aus seinem Auto und stellt sich uns in den Weg. Ich dachte erst, das wär … na dieser Schauspieler. Hat in Ocean’s Eleven mitgespielt. Den meine Schwester so mag. Frauen mögen den sowieso, ne.  Brad … Damm … Brad Damon, glaub ich. Nee, noch anders. Ist ja auch egal, der war das ja eh nicht.

Wer ich bin, wollte er von Bianca wissen. Aber er hat sie gar nicht antworten lassen. Ob ich ihr Neuer wär. Das geht dich gar nichts an!, hat Bianca gesagt. Und dass er sie in Ruhe lassen soll. Hätt ich ja sofort gemacht, wenn sie mir das gesagt hätte. Er aber nicht. Im Gegenteil! Er hat sie gepackt und … Matt! Matt Damon hieß der. Also der Schauspieler, ne. Och, meine Schwester mag den so. Die hat sogar ein Poster von dem.

Der, der so aussah wie der, hat jedenfalls darauf bestanden, dass Bianca ihm sagt, ob ich ihr neuer Freund bin. Hätte mich ja auch interessiert, ne. Und wenn es so wäre, sagt Bianca, geht dich das immer noch nichts an! Das hat den echt geärgert. Der hat Bianca richtig geschüttelt und gebrüllt, sie würde sich jetzt wohl schon mit dem letzten Bauerntrampel abgeben. Dass er mich damit meinte, wurde schnell klar. Er schrie mich nämlich an, ich soll mich … Ich weiß gar nicht, ob man das so öffentlich sagen darf. Na, ihr wisst schon, ne.

Ich hab Bianca angeguckt und die hat sich frei gemacht und sich zu mir gestellt und gesagt, wir würden jetzt abhauen. Achso, nicht, was ihr jetzt denkt. Sie hat sich von ihm frei gemacht, nicht sich ausgezogen. Wir waren doch mitten auf der Straße!

Ihr glaubt das nicht: Der Typ hat sie festgehalten! Richtig grob. Bianca hat sich gewehrt und fast geschrien vor Schmerzen. Ich hab gesagt, er soll sie loslassen. Aber er hat sie nur noch fester gehalten und gefragt, was ich dagegen tun will. Das wusste ich dann auch nicht. Aber Bianca wusste es. Die hat ihm voll zwischen die Beine getreten! Der hat sich vielleicht gekrümmt! In dem Moment tat er mir richtig leid, ne.

Aber Bianca hat mich zum Auto gezerrt und gesagt, wir würden woanders einkaufen fahren. Gerade,  als sie einsteigen wollte, war er wieder da und riss sie vom Auto weg. Jetzt war aber genug! Ich hab ihn weggedrängt und mich dazwischen gestellt. Da hat er zugeschlagen! Richtig mit der Faust. Wie im Film, ne! Es war nur ein Reflex. Ich wollte das gar nicht. Ich hab ihn geschubst.

Mutti hat schon immer gesagt, ich hätte zu viel Kraft. Der Typ ist nach hinten übergefallen und mit dem Hinterkopf auf den Asphalt geknallt. Das hat richtig gerumst! Ich wollte noch gucken, ob alles in Ordnung ist, aber Bianca hat applaudiert und gesagt, dass ich das gut gemacht hab. Und dann sind wir einfach losgefahren und haben ihn liegen lassen.

Bianca war danach sehr schweigsam. Manchmal hat sie ein bisschen gelächelt, aber zu dem Typen hat sie nichts mehr gesagt. Erst als wir zu Hause waren, hat sie gefragt, ob sie mich auf ein Bier einladen kann. Wir sind in die kleine Kneipe gegangen und da hat sie dann gesagt, dass das ihr Exfreund war, wegen dem sie überhaupt aus Tessin weg und nach Prangendorf Ausbau gezogen ist.

Ich hab gesagt, dass ich dann ihrem Exfreund dafür sehr dankbar bin. Da hat sie zum ersten Mal wieder gelacht. Und dann gleich noch mal, als ich gesagt hab, dass er aussieht wie Brad Damon. Sie hat gesagt, dass er wirklich Brad heißt, weil seine Mutter total auf Brad Pitt steht. Aber irgendwie ist er dann doch ein Matt geworden.

Danach hat sie mit mir angestoßen und wir haben über andere Sachen geredet, weil sie gesagt hat, sie würde Brad am liebsten vergessen. Aber ich musste immer wieder an ihn denken. Irgendwie kann ich ihn verstehen. Es ist schon blöd, Bianca so nahe zu sein, ohne zu wissen, was wird. Wie schrecklich muss es erst sein, sie zu verlieren.

Bis dann,

Euer Mc Pom Fritz

Mc Pom Fritz: Nicht da

Heute hatte ich meinen Zahnarzttermin in Tessin. Ich war ganz aufgeregt. Ihr wisst ja, weshalb ich den überhaupt gemacht hab, ne? Ich wollte doch endlich Arielle treffen. Aber dann kam alles ganz anders, als ich gedacht hab.

Erstmal hab ich mich total gefreut, ne. Vor der Praxis stand Arielles roter Golf. Jetzt konnte ich endlich sicher sein. Ich hatte sie gefunden! Ich hab richtig gezittert, als sich zur Tür rein bin. Da war dann so ein großer, weißer Tresen, wo die Schwester hinter stand. Also, die Krankenschwester. Ne, da heißt das noch anders. Sprechstundenhilfe, glaub ich, ne.

Ich dachte erst, das ist Frau Bernhard, mit der ich telefoniert hatte. Aber die hieß Albatros. Im Wartezimmer saß nur ein Mann. Arielle war nirgends zu sehn. Dafür sagte mir Frau Albatros, ich käme gleich dran, weil zwei Patienten vor mir abgesagt hatten.

Tja, was sollte ich machen? Ich also gleich ins Behandlungszimmer, ne. Da wurde mir dann schon ein bisschen anders. Weil ich hatte ja gar nix. Keine Zahnschmerzen und so. Aber da warteten schon die ganzen Bohrer und so auf mich. Was sollte das bloß werden?

Aber ich hab Glück gehabt, ne. Frau Dr. Maus hat sich alle Zähne angeguckt und gesagt, sie könnte sich gar nicht vorstellen, wo ich Schmerzen haben soll, weil alle Zähne top in Ordnung wären. Da hab ich dann gesagt, dass es auch schon viel besser wäre und dass ich ihr sehr danken würde.

Frau Dr. Maus hat den Kopf geschüttelt und dann gesagt, ich sollte wiederkommen, wenn ich doch noch einmal Schmerzen haben sollte. Ich hab schon nur noch mit halbem Ohr hingehört, weil ich so gehofft habe, dass Arielle vielleicht da wäre, wenn ich aus dem Behandlungsraum komme, ne. Aber es war nur noch eine ältere Frau dazugekommen, die jetzt auch im Warteraum wartete.

Mann, war ich enttäuscht, ne. Ich konnte ja auch die Frau Albatros nicht nach Arielle fragen. Die würde ja gar nicht wissen, wen ich meine. Ich musste einfach noch mal wiederkommen. Dann aber brauchte ich wirklich Zahnschmerzen! Ich wollte mir gleich ganz viele Süßigkeiten kaufen und mit dem Zähneputzen aufhören.

Bis zum nächsten Mal, sagte ich zu Frau Albatros und ging. Das heißt, ich wollte gehn, ne. Aber ich bin mit einer Frau zusammengestoßen, die gerade zur Tür reinkam. Arielle!

Das war wirklich Arielle! Ich stammelte eine Entschuldigung und rannte zur Tür raus. Mann, war das peinlich! Mann, war ich blöd gewesen! Du Hornochse! Hab ich gedacht, ne. Und dann bin ich zurückgegangen.

In meiner Aufregung fragte ich Frau Albatros jetzt doch, wo Arielle ist. Die war nämlich schon wieder nicht zu sehen. Ich musste dann natürlich erklären, dass ich die Frau meine, mit der ich eben zusammengestoßen war. Ach, Frau Bernhard, sagte Frau Albatros. Die hätte Feierabend und käme gleich wieder.

Und da kam sie auch schon aus einem der Behandlungszimmer, ne. Frau Bernhard! Ich hatte mit ihr telefoniert!

Ich entschuldigte mich noch mal. Wir haben letzte Woche telefoniert, sag ich. Das musste ich ihr dann noch erklären, von wegen Termin gemacht und so. Ich bedank mich noch mal, weil sie ja eigentlich nichts frei hatte und es dann doch möglich gemacht hat. Kein Problem, sagt sie und lächelt. Dieses Lächeln! Mir fällt nichts mehr ein. Also entschuldige ich mich noch mal. Sie lächelt immer noch. Dann guckt sie auf die Uhr, streicht mir über den Arm, dass ich eine Gänsehaut bekomme, und meint, sie muss jetzt los. Ich steh noch blöd da. Dabei muss ich ja auch los, ne.

Eigentlich wollte ich gar nicht gehen, ne. Aber Frau Albatros, von der sich Arielle … Frau Bernhard gerade verabschiedete, guckte mich schon so komisch an. Ich also raus zu meinem Fahrrad, ne. Und als ich am Schloss rumfummel, ein bisschen langsamer als sonst, kommt sie auch raus, nickt mir zu und geht zu ihrem Golf. Ich will noch was sagen. Sie wohnen in Prangendorf Ausbau, ne, ruf ich ihr zu. Sie guckt ganz komisch. Ich wohn auch da, sag ich schnell. Sie überlegt und dann lacht sie. Bist du nicht der, der neulich in die Mülltonnen gefahren ist?

Scheiße! Sie hat es doch gesehn. Bianca, sagt sie. Fritz, sag ich und denk, dass ihr Name noch viel schöner ist als Arielle. Bianca Bernhard! Irgendwie muss ich schon wieder an einen Film denken, aber mir fällt nicht mehr ein, welcher. Ob ich jetzt mit dem Fahrrad nach Hause fahre, will sie wissen. Ich nicke. Wenn das Fahrrad ins Auto passt, kann ich dich mitnehmen.

Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie sehr ich gehofft hab, dass es passt. Bianca – Bianca! – musste die Rücksitze umklappen und ich das neue Rad fast verbiegen. Außerdem musste ich ihre Einkäufe auf den Schoß nehmen. Dabei fiel mir ein, dass ich selbst noch einkaufen wollte. Muss ich jetzt morgen noch mal losfahren, ne. Aber dafür hab ich neben Bianca im Auto gesessen.

Sie wohnt auch noch nicht lange in Prangendorf Ausbau. Hat vorher in Tessin gewohnt. Aber warum sie umgezogen ist, hat sie nicht verraten. Dafür sollte ich die ganze Zeit von mir erzählen. Na ja, sie hat gefragt und ich hab geantwortet, ne. Wo ich vorher gewohnt hab, was ich arbeite, ob es mir in meiner neuen Wohnung gefällt und so, ne. Dann waren wir auch schon zu Hause. Unglaublich, wie kurz der Weg ist, wenn man ihn mit dem Auto fährt!

Als ich mein Fahrrad aus dem Kofferraum gezerrt hatte, hat sie mich gefragt, ob ich immer mit dem Fahrrad einkaufen fahre. Freitags, sag ich, weil ich da früher Schluss hab, sag aber nicht, dass ich sonst immer nach Sanitz fahr. Und dann sag ich noch, dass ich früher immer mit dem Bus gefahren bin. Ich könnte doch nächsten Freitag wieder mit dem Bus fahren, sagt sie, dann könnte ich sie um 16.00 Uhr von der Praxis abholen und sie würde mich dann zum Einkaufen mitnehmen.

Ich kann euch sagen, heute war mein Glückstag. Und jetzt mach ich mir einen gemütlichen Abend. Der Führerschein muss jedenfalls noch ein bisschen auf mich warten.

Bis dann,

Euer Mc Pom Fritz

Mc Pom Fritz: Das Rätsel

Seit letzter Woche muss ich ständig an sie denken! Ihr wisst ja, ich wollte am Sonntag noch in die kleine Gaststätte, ne. Und da war ich auch. Als erstes hab ich mal Frau Schmidt getroffen. Die wohnt bei mir im Haus, genau gegenüber von mir.

Sie saß an der Bar und trank Wodka-Cola. Und sie hat sich gefreut, mich zu sehen, und ich sollte mich zu ihr setzen. Hab ich auch gemacht. Am Tisch saß noch eine Familie, aber die kannte ich ja noch weniger, ne.

Ich hab mir ein Bier bestellt und mich die ganze Zeit mit Frau Schmidt unterhalten. So viel hab ich eigentlich gar nicht gesagt, denn sie hat die ganze Zeit erzählt. Dass man doch hier in Prangendorf Ausbau eigentlich ganz gut lebt. Und was sie so macht, den lieben langen Tag als Hausfrau. Und von ihrem Mann und von ihrem Sohn, der auch bei ihr wohnt.

Das war alles unheimlich interessant, aber ich konnte mir so viel auf einmal gar nicht merken. Ich glaub, sie hat sich trotzdem gefreut, dass ich zugehört habe, ne.

Na, und dann, als die Kneipe um sechs zugemacht hat,  sind wir nach Hause gegangen. Frau Schmidt hat immer noch erzählt. Aber plötzlich konnte ich ihr gar nicht mehr zuhören. Denn als wir gerade von der Gaststätte auf die Straße eingebogen sind, sah ich eine Frau, die in Haus 11 verschwand.

Ich habe sie kaum gesehen, eigentlich nur ihr wehendes kastanienbraunes Haar. Aber von da an konnte ich mich nicht mehr auf Frau Schmidt konzentrieren. Und seitdem muss ich an sie denken.

Ich hab sie bisher nicht wieder gesehen. Aber ich hoffe, ich kann euch bald mehr von ihr erzählen, ne.

Bis dann,

Euer Mc Pom Fritz

Mc Pom Fritz: Wochenendplanung

Heute mach ich es endlich wahr! Die letzten Wochenenden war ich einfach zu fertig, ne. Ich mein, ich arbeite von Montag bis Freitag von halb acht bis halb sechs. Na ja, Freitag nur bis kurz nach vier. Aber das muss auch sein, ne, denn sonst könnte ich ja gar nicht einkaufen. 16.19 Uhr fährt der letzte Bus und am Wochenende fährt gar nichts. Also keine Busse.

Ich steig also, gleich nach der Arbeit, so wie ich bin in Arbeitsklamotten, ne, in Niekrenz in den Bus und fahr nach Sanitz. Das ist ne echt große Stadt, wo man einkaufen kann. Das mach ich dann auch. Von der Haltestelle am Bahnhof muss ich noch ein bisschen weiter, die Neue Reihe runter, das ist ne Straße, ne, dann den Kirchsteig hoch, über die Rostocker Straße. Nee, nee,  ich bin dann immer noch in Sanitz, die heißt nur so. Dann kommt noch der Friedrich-von-Flotow-Ring, was gar kein Ring ist, und dann bin ich beim Einkaufsmarkt. Da gibts alles. Also zum Essen, mein ich jetzt, ne. Und sogar noch viel mehr.

Ich muss aber aufpassen, weil ich insgesamt nur eine Stunde Zeit hab, denn um 17.35 Uhr fährt der letzte Bus zurück. Und ich muss ja für eine Woche einkaufen, ne. Einmal, beim ersten Mal, hab ich den Bus schon verpasst. Da musste ich nach Hause laufen. Von Sanitz bis Prangendorf Ausbau. Mit meinen Einkaufstüten. Ich hab über drei Stunden gebraucht.

So, jetzt muss ich aber Schluss machen. Denn ich wollte es doch heute endlich wahr machen! Ich gehe jetzt hier zum ersten Mal in die kleine Kneipe. Die macht Sonntags nämlich nur von 16.00 bis 18.00 Uhr auf. Nicht, dass ich da auch zu spät komme. Ich erzähl dann beim nächsten Mal weiter, ne.

Bis dann,

Euer Mc Pom Fritz