Krimineller Spaß

Stadt-Land-TodSehr inspirierend, dieses Stadt-Land-Tod. Und vor allem sehr lustig. Muss allerdings noch herausfinden, wie, warum und vor allem wen der Bär im Braunkohletagebau mit Bienenhonig ermordet hat.

Ein ganz neues Arbeiten

Als Freiberufler bin ich ja, wie man so sagt, schon eine Weile mein eigener Chef. Seit dem letzten Wochenende darf ich mich an meinem Schreibtisch nun auch wirklich so fühlen!

Dafür gesorgt hat meine liebe Freundin mit ihrem Weihnachtsgeschenk, das sie mir bei meinem Besuch in Chemnitz feierlich überreichte. Ich kann euch sagen: Ich habe noch nie so bequem und entspannt gesessen! Da macht die Arbeit gleich doppelt so viel Spaß, selbst dann, wenn sie mal keinen Spaß macht. 😉

Chefsessel

Entspannung in Chemnitz

Morgen geht es nach Chemnitz. Zu meiner Freundin. Ich freue mich schon darauf, ein paar freie Tage zu genießen. Nach dem Abgabestress ist es einfach schön, mal wieder ein bisschen rauszukommen.

Ich denke, ich werde sogar Spaß an der langen Autofahrt haben. Besonders hat es mir natürlich das Ziel der Reise angetan, was allerdings nicht so sehr an der Stadt selbst liegt. 🙂

Das Messer

Foto: TheUmf

Foto: TheUmf

Plötzlich war da das Messer. Von einem Moment zum anderen hatte sie es in der Hand. Ein Kochmesser mit einer breiten Klinge, etwa 20 Zentimeter lang, schätzte er.

Warum tat sie das? Sie zerstörte alles! Wollte sie ihn töten?

Er sah das Schimmern auf dem Stahl. Schmeckte einen metallischen Geschmack. Hatte er sich gerade auf die Zunge gebissen?

Er trat einen Schritt zurück, löste seinen Blick von der Klinge. Ihre Augen fuchtelten wilder umher als das Messer, in dem nur ein leichtes Zittern gewesen war. Sie fuhr sich mit der freien Hand durch die Haare, die längst keine Frisur mehr zeigten.

Lächelte sie? Oder löste sich nur ein Krampf von ihren Lippen? Sie folgte seiner Rückwärtsbewegung.

Er versuchte, zu beschwichtigen. Es sei doch alles nicht so schlimm und bis eben so schön gewesen. Er wollte ihr den Schweiß von der Stirn wischen, dann war sie über ihm.

Endlich begriff er, dass es mit ihm zu Ende gehen würde. Jedes Mal, wenn sie zustach, betäubte der neue Schmerz den vorigen. Er versuchte sich vorzustellen, wie er jetzt aussah. Er hatte nie besonders gut ausgesehen.

Bedauerlich, dass es so weit hatte kommen müssen. Ein Spiel mit bösem Ende. Sie hätten Spaß haben können in ihrer Küche. Vielleicht hätte er sie auch ins Schlafzimmer geführt. Aber sie hatte sich gewehrt. Mehr als alle vor ihr. Nun war sie die Letzte. Und war es doch nicht. Mit ihm ging es zu Ende.

 

Was Mütter amüsiert

Meine Mutter teilte mir mit, dass sie „Die Magiera“ an eine Verwandte verschenkt hat. Dabei habe es ihr besondern Spaß gemacht, dass die Beschenkte das Pseudonym Ben Philipp nicht mit mir in Verbindung gebracht hat, also gar keine Ahnung hatte, wer der Autor des Buches sein könnte.

Schön, wenn meine Werke auch in der Verwandtschaft derartige Freude verbreiten.