Mc Pom Fritz: Ob es passt

Heute beim Einkaufen hat Bianca wohl was gemerkt. Jedenfalls hat sie mich gefragt, ob mit mir alles in Ordnung ist. Erst hab ich gesagt, ja, ne, aber als sie noch zweimal gefragt hat, hab ich sie gefragt, was das denn mit Bernhard wäre. Nichts, hat sie gesagt. Und dann hat sie gesagt: Na ja, ich finde ihn schon ganz süß, aber ich weiß noch nicht, ob ich mit ihm was anfangen soll. Da hab ich gefragt, warum sie das noch nicht wüsste, ne. Und sie meinte, sie hätte ihn ja erst im Urlaub etwas besser kennengelernt und sie wollte sich noch ein bisschen Zeit lassen, dieses Mal, damit sie weiß, ob es wirklich passt.

Ich hab dann erst mal nichts mehr gesagt. Auf dem Rückweg hat sie mich dann gefragt, ob wir nicht gemeinsam mit Bernhard was unternehmen wollen. Dann würde ich ihn auch kennenlernen und könnte ihr sagen, was ich von ihm halte. Ich bin plötzlich richtig sauer geworden, ne. Nein, hab ich gebrüllt, ich will ihn gar nicht kennenlernen und ich weiß jetzt schon, was ich von ihm halte. Nämlich gar nichts, ne. Außerdem interessiert mich viel mehr, wie lange du noch brauchst, um zu merken, dass es zwischen uns wirklich passt.

Bianca hat mich richtig erschrocken angeguckt. Das tat mir auch gleich leid, aber ich war auch immer noch so wütend. Und Bianca hat auch nicht lange so geguckt, also erschrocken, ne. Sie hat auch gar nichts mehr gesagt. Als wir ausgestiegen sind, hat sich sich nicht einmal verabschiedet.

Gerade hat sie angerufen und gesagt, sie hätte gedacht, wir könnten gute Freunde werden. Aber das hätte ich jetzt kaputt gemacht. Dann hat sie aufgelegt. Und jetzt?

Mc Pom Fritz

PersonalChocolate

Ich habe mich sehr gefreut, denn Dank meiner Freundin kam ich die Tage in den Genuss des süßen Pendants zu meiner Magiera: Ich wurde der Held auf meiner eigenen Schokolade: www.chocri.de.

Vielen Dank, mein Schatz!

Blogroman: 14 – Süßer Hintern

Tom zog den Kopf zwischen die Schultern und schloss die Augen. Jeden Moment musste er den krachenden Aufschlag spüren. Er hörte die Tür und der Schlag blieb aus.
„Hallo Boss, alles erledigt.“
Tom traute sich, die Augen wieder zu öffnen. Boss drehte ihm den Rücken zu und erwartete die zwei, die eben zur Tür hereingekommen waren. Süßer Hintern, dachte Tom und war selbst überrascht, welche Streiche ihm sein Gehirn sogar in dieser Situation spielte.
Die beiden Neuankömmlinge, ein Mann und eine Frau, blieben vor Boss stehen. „Keine Probleme“, sagte der Mann. „Um Neumann musst du dir keine Sorgen mehr machen.“
„Gut“, antwortete Boss. Sie drehte sich wieder zu Tom um. „Also, du hast es gehört. Leute, die nicht mit uns kooperieren, verschwinden ganz schnell von der Bildfläche. Was ist nun mit dem Artefakt?“ Der Schlagstock klopfte ungeduldig auf die Handfläche ihrer freien Hand.
Tom schwitzte und seine Stimme überschlug sich, als er flehte: „Wenn Sie mir wenigstens sagen könnten, was Sie meinen, wäre ich Ihnen wirklich gerne behilflich, glauben Sie mir doch!“
Sie wog den Schlagstock noch eine Weile in den Händen, dann griff sie mit beinahe enttäuschter Miene in die Innentasche ihrer schwarzen Lederjacke und zog ein Foto heraus. Sie hielt es Tom genau vor die Nase.
„Das meinen Sie? Ich hätte nie gedacht, dass das irgendeinen Wert haben könnte.“

Was bisher geschah