Eigentlich

Heute ist, da erzähle ich nichts Neues, der 15. Januar. Eigentlich muss ich demzufolge heute abgeben. Da aber heute Samstag ist, hat mir die Verlagslektorin gesagt, es reiche aus, wenn ich das Manuskript am Montag schicke.

Nun bin ich eigentlich seit gestern fertig, habe also den gesamten Roman überarbeitet und in eine abgabegerechte Form gebracht. Die Version „L“ (für Lektorat) existiert seit gestern Abend auf meinem Rechner.

Heute Vormittag habe ich noch die wenigen Angaben meiner Profi-Testleserin eingearbeitet. Bis Kapitel fünf. Denn sechs bis neun bekomme ich erst morgen Abend zurück, was also der erste Grund ist, warum ich die zwei Tage bis Montag noch in Anspruch nehme.

Außerdem habe ich durch eben diese Testleserin noch einen  Hinweis bekommen, aus dem eine neue Idee entstanden ist, wie ich den Roman noch um einen kleinen, aber feinen Aspekt erweitern kann. Eine Randfigur, die bisher gar nicht selbst aufgetreten und nur dem Namen nach bekannt war, sollte nun zum Leben erweckt werden.

Daher habe ich heute Nachmittag eine ganze Weile gegrübelt und dann die Ausgangsszene dafür geschrieben. Die Anschlussszene habe ich am Anfang komplett umgeschrieben und nahezu auf die doppelte Länge ausgebaut.

Nun muss die Figur, ein gewisser Alexander Leitner, seines Zeichens Manager für Sportler, noch geschickt in den weiteren Romanverlauf eingebunden werden. Damit will ich nach diesem Posting beginnen und es morgen fortführen.

Dennoch, eines lasse ich mir nicht nehmen: Das gute Gefühl, nach der langen Arbeit an dem Roman, gut am Ende angekommen zu sein. Und eigentlich rechtzeitig zum Abgabetermin. Sogar einen Tag vorher!

 

Überarbeitung

Gestern habe ich den Prolog zu meiner Testleserin geschickt. Das bedeutet, ich habe mit der Überarbeitung meines Romanmanuskripts begonnen, denn bevor ich ein Kapitel zur Testleserin gebe, muss ich es natürlich schon einmal überarbeitet haben.

Dass ich dafür nur noch zehn Tage Zeit habe, ist an sich nicht so schlimm, denn ich gehöre zu denjenigen, die mit dem Rohmanuskript schon nah an der Endfassung sind. Normalerweise. Diesmal gibt es allerdings noch einiges einzubauen, schon weil es noch ein bisschen an Umfang fehlt.

Daher bin ich auch schon wieder weg. 🙂

An dieser Stelle …

… mal einen ganz herzlichen Dank an meine Testleserin Johanna, die als Lektorin immer noch Erstaunliches findet und die ich für meine Überarbeitungen nicht missen möchte. Und diesmal musste sie wirklich verdammt schnell arbeiten, schließlich war das Manuskript erst am Samstag komplett und heute ist Abgabetermin!

Außerdem möchte ich mich bei meiner Freundin bedanken, die mir einerseits durch Zurücknahme und Verständnis, andererseits mit viel Muse und Inspiration zur Seite gestanden hat. Und wenn ihr mal einem Ling begegnet, dann stammt er wahrscheinlich zwar aus meiner Feder, aber aus ihrem Kopf. Danke und Küsschen, H.H.