Zooverführung

Ich habe schon hin und wieder ein bisschen darüber geflüstert: Ich wollte mich an einem selbst publizierten E-Book versuchen. Natürlich kam auch da viel dazwischen, zumal das Projekt ohnehin nur nebenbei lief. Es hat also eine ganze lange Weile gedauert, aber jetzt kann ich es präsentieren: Mein erstes, kleines E-Book, die Kurzgeschichte „Zooverführung„.

Ja, ihr seht richtig, wie ich ebenfalls schon andeutete, ist es unter dem Namen Bianca Philipp erschienen. Und darum geht es:

Einen Mann zu verführen wird nicht leichter, nur weil es im Zoo geschieht – ganz im Gegenteil. Schon bevor die Internetbekanntschaft überhaupt auf der Bildfläche erscheint, geht alles schief. Und es wird nur schlimmer. Ob das Antilopenziesel Rat weiß?

Das kleine Büchlein kostet nur minimale 0.89 Euro, schließlich ist es mein erstes Selfpublishing-E-Book, und ich muss erst einmal meine Erfahrungen machen. Dafür sieht es, wie ich finde, schon ganz passabel aus, was nicht zuletzt am tollen Coverfoto von Claudia Toman und der ebenso schönen Covergestaltung von Mascha Vassena liegt.

Bianca Philipp: Zooverführung

Ausblick

Das Jahr geht dem Ende entgegen, und somit öffnet sich die Tür zu 2014 bereits ein wenig. Durch den Spalt sehe ich zwei geplante Veröffentlichungen, die mir zuwinken und rufen: „Wenn du schön fleißig bist, wird das ein gutes Jahr für dich!“

Benzitiert: Halt

Kampf um jeden Meter

© PersonalNOVEL e.K./Umschlagbild: istockphoto.com/vvectors

Der Stoß war heftig. Instinktiv nahm Sebastian die Hände vom Lenkrad. Noch im gleichen Moment spürte er, wie sein ORT-Dallara vorn abhob, hörte den V8 aufheulen. Ein Moment der Hoffnung, als der Rennwagen auf allen Vieren landete. Aber es war schon zu spät. Die vorderen Radaufhängungen brachen, die Reifen fanden auf der Piste keinen Halt. Nahezu ungebremst schlitterte Sebastian auf den Reifenstapel in der Sainte Devote zu, schloss die Augen. Er sah Hanna vor sich, seine Hanna. Das Einzige, das ihm mehr bedeutete als ein Sieg. Er genoss den Anblick. So lange, dass er sich fragte, ob ein Wunder geschehen sei. Dann spürte er den Aufprall.

Benzitiert: Riss

© PersonalNOVEL e.K./Umschlagbild: istockphoto.com/Ivan Bliznetsov

Als sie schließlich in die Graue Straße einbog, in der das Kinderheim lag, blieb Tina stehen. Zum wiederholten Male überprüfte sie ihre Hose und überlegte, wie sie den langen Riss, der sich vom Knie bis zum Oberschenkel zog, verbergen könne. Aber es nutzte nichts. Das Loch war einfach zu groß. Und früher oder später würde es Frau Klawen doch entdecken. Also nahm sie all ihren Mut zusammen und ging auf das große Gebäude des Kinderheims zu.

PersonalNovel im Fernsehen

Möglicherweise sind euch die Werbespots von PersonalNovel schon aufgefallen. Ich war natürlich freudig überrascht, als ich sie zum ersten Mal sah. Ich wünsche meinem Verlag, dass es sich lohnt und bin gespannt, ob es sich auch für „Die Magiera“ bemerkbar macht.