Wasel-Ausschreibung

Wer meine Bloggeschichte “Wasel und Waseline” gelesen hat, der hat sicher schon eine ungefähre Vorstellung, was ein Wesel und wer Wasel ist.

Normalerweise illustriere ich meine Bloggeschichten ja mit Fotos, das ist aber bei dieser Fantasy-Kindergeschichte schlecht möglich. Daher möchte ich eine kleine Ausschreibung starten, denn ich selbst bin alles andere als ein guter Illustrator.

Sie richtet sich an alle, die sich der Aufgabe gewachsen fühlen und Lust haben, sich mit einer passenden Illustration zur Geschichte “Wasel und Waseline” zu beteiligen.

Wichtig: Jeder, der teilnimmt, überlässt mir damit unentgeltlich das einmalige Recht zur Veröffentlichung seiner Illustration auf den Blogs http://benphilipp.magix.net/blog und http://benphilipp.wordpress.com/.

Eine weitegehende Verwendung ist zunächst nicht geplant, aber auch nicht ausgeschlossen. Sollte eine solche in Betracht kommen, wird diese und eine eventuelle Vergütung neu verhandelt.

Mehrfacheinsendungen sind möglich. Die Siegerillustration wird allein durch mich nach Kriterien meines persönlichen Geschmacks erwählt und als Illustration in die Artikel “Wasel und Waseline (Teil 1)” und “Wasel und Waseline (Teil 2)” eingebunden.

Wenn ihr Lust bekommen habt, sendet eure Beiträge bitte bis zum 15. Februar 2010 als JPEG-Datei in einem Email-Anhang an wasel (at) benphilipp.de.

Ich freue mich auf hoffentlich viele schöne Bilder.

Die besondere Zutat

Foto: Arctos

Foto: Arctos

Marlene rührte gedankenverloren das Gulasch um. Sie hatte sich besondere Mühe mit Rolands Lieblingsessen gegeben. Denn heute war ein besonderer Tag. Sein Tag. Der Vierzigste war schließlich nicht irgendein Geburtstag.

Sie probierte mit einem kleinen Löffel, schmeckte mit Salz und Pfeffer ab und probierte ein weiteres Mal. Fast perfekt.

Perfekt für Roland. Beinah bedauerte sie, wie sich alles entwickelt hatte. Doch sie hatte eine Entscheidung getroffen. Eine, wie sie endgültiger nicht sein konnte. Sie musste handeln, bevor das Leid, das er ihr antat, ihr den Verstand raubte.

Es fehlte nur noch diese besondere Zutat. Sie öffnete den Vorratsschrank und suchte zwischen den Gewürzen. Schnell hatte sie das kleine Döschen gefunden. Eine Prise genügte. Still verschwand das rotbraune Pulver in der brodelnden Soße. Ein Hauch von Weihnachten kitzelte ihre Nase. Ein Hauch von Rolands letztem Lächeln.

Sie sah sein Gesicht vor sich. Ein Gesicht, das vor Verzückung über das Mahl, Rolands letztes Abendmahl, in Zuckungen geriet. Verursacht nicht zuletzt durch das rotbraune Pulver. Die besondere Zutat für Roland. Marlene kannte niemanden, der diesen Hauch von Zimt an einem herzhaften Essen schätzte. Bis auf Roland.

Noch einmal rührte sie das Gulasch um, bevor sie sich an den Küchentisch setzte und sich eine Zigarette anzündete.

Sie gönnte Roland sein Lieblingsessen. Ob mit Zimt oder ohne. Sollte er noch einmal genießen, bevor sie mit ihm anstoßen würde. Und den Sekt würde er mit einem Glas Wasser herunterspülen, wie er es immer tat. Dass er den Geruch nach Bittermandeln nicht wahrnahm, hatte sie schon ausgetestet.

Sie kannte die Wirkung von Zyanid sehr gut. Lange hatte sie gedacht, Roland könnte der Erste sein, der nicht unter Krämpfen sterben müsste. Doch obwohl er nicht nur gut betucht, sondern auch kaum älter als sie und attraktiv war, obwohl er ihr jeden Wunsch von den Augen ablas, litt sie inzwischen unter seiner Anwesenheit, konnte ihn einfach nicht mehr ertragen, hatte ihn satt.

Sollte er sich noch einmal sattessen, bevor sie ihn beerbte.

Marlene rührte gedankenverloren das Gulasch um. Sie hatte sich besondere Mühe mit Rolands Lieblingsessen gegeben. Denn heute war ein besonderer Tag. Sein Tag. Der Vierzigste war schließlich nicht irgendein Geburtstag.
Sie probierte mit einem kleinen Löffel, schmeckte mit Salz und Pfeffer ab und probierte ein weiteres Mal. Fast perfekt.
Perfekt für Roland. Beinah bedauerte sie, wie sich alles entwickelt hatte. Doch sie hatte eine Entscheidung getroffen. Eine, wie sie endgültiger nicht sein konnte. Sie musste handeln, bevor das Leid, das er ihr antat, ihr den Verstand raubte.
Es fehlte nur noch diese besondere Zutat. Sie öffnete den Vorratsschrank und suchte zwischen den Gewürzen. Schnell hatte sie das kleine Döschen gefunden. Eine Prise genügte. Still verschwand das rotbraune Pulver in der brodelnden Soße. Ein Hauch von Weihnachten kitzelte ihre Nase. Ein Hauch von Rolands letztem Lächeln.
Sie sah sein Gesicht vor sich. Ein Gesicht, das vor Verzückung über das Mahl, Rolands letztes Abendmahl, in Zuckungen geriet. Verursacht nicht zuletzt durch das rotbraune Pulver. Die besondere Zutat für Roland. Marlene kannte niemanden, der diesen Hauch von Zimt an einem herzhaften Essen schätzte. Bis auf Roland.
Noch einmal rührte sie das Gulasch um, bevor sie sich an den Küchentisch setzte und sich eine Zigarette anzündete.
Sie gönnte Roland sein Lieblingsessen. Ob mit Zimt oder ohne. Sollte er noch einmal genießen, bevor sie mit ihm anstoßen würde. Und den Sekt würde er mit einem Glas Wasser herunterspülen, wie er es immer tat. Dass er den Geruch nach Bittermandeln nicht wahrnahm, hatte sie schon ausgetestet.
Sie kannte die Wirkung von Zyanid sehr gut. Lange hatte sie gedacht, Roland könnte der erste sein, der nicht unter Krämpfen sterben müsste. Doch obwohl er nicht nur gut betucht, sondern auch kaum älter als sie und attraktiv war, obwohl er ihr jeden Wunsch von den Augen ablas, litt sie inzwischen unter seiner Anwesenheit, konnte ihn einfach nicht mehr ertragen, hatte ihn satt.
Sollte er sich noch einmal sattessen, bevor er sie beerbte.Marlene rührte gedankenverloren das Gulasch um. Sie hatte sich besondere Mühe mit Rolands Lieblingsessen gegeben. Denn heute war ein besonderer Tag. Sein Tag. Der Vierzigste war schließlich nicht irgendein Geburtstag.

Sie probierte mit einem kleinen Löffel, schmeckte mit Salz und Pfeffer ab und probierte ein weiteres Mal. Fast perfekt.

Perfekt für Roland. Beinah bedauerte sie, wie sich alles entwickelt hatte. Doch sie hatte eine Entscheidung getroffen. Eine, wie sie endgültiger nicht sein konnte. Sie musste handeln, bevor das Leid, das er ihr antat, ihr den Verstand raubte.

Es fehlte nur noch diese besondere Zutat. Sie öffnete den Vorratsschrank und suchte zwischen den Gewürzen. Schnell hatte sie das kleine Döschen gefunden. Eine Prise genügte. Still verschwand das rotbraune Pulver in der brodelnden Soße. Ein Hauch von Weihnachten kitzelte ihre Nase. Ein Hauch von Rolands letztem Lächeln.

Sie sah sein Gesicht vor sich. Ein Gesicht, das vor Verzückung über das Mahl, Rolands letztes Abendmahl, in Zuckungen geriet. Verursacht nicht zuletzt durch das rotbraune Pulver. Die besondere Zutat für Roland. Marlene kannte niemanden, der diesen Hauch von Zimt an einem herzhaften Essen schätzte. Bis auf Roland.

Noch einmal rührte sie das Gulasch um, bevor sie sich an den Küchentisch setzte und sich eine Zigarette anzündete.

Sie gönnte Roland sein Lieblingsessen. Ob mit Zimt oder ohne. Sollte er noch einmal genießen, bevor sie mit ihm anstoßen würde. Und den Sekt würde er mit einem Glas Wasser herunterspülen, wie er es immer tat. Dass er den Geruch nach Bittermandeln nicht wahrnahm, hatte sie schon ausgetestet.

Sie kannte die Wirkung von Zyanid sehr gut. Lange hatte sie gedacht, Roland könnte der erste sein, der nicht unter Krämpfen sterben müsste. Doch obwohl er nicht nur gut betucht, sondern auch kaum älter als sie und attraktiv war, obwohl er ihr jeden Wunsch von den Augen ablas, litt sie inzwischen unter seiner Anwesenheit, konnte ihn einfach nicht mehr ertragen, hatte ihn satt.

Sollte er sich noch einmal sattessen, bevor er sie beerbte.

Immer langsam

Regelmäßigen Lesern dieses Blogs dürfte es längst aufgefallen sein: Mit den Bloggeschichten und der Fortsetzung des Blogromans schleift es im Moment ein bisschen. Dafür entschuldige ich mich. Es liegt einfach daran, dass die Arbeit an meinem aktuellen Romanprojekt begonnen hat.

Ich habe mich daher dazu entschlossen, vorerst nur noch einen neuen Text pro Woche einzustellen. Montags geht es also im Wechsel mit dem Blogroman und den Bloggeschichten weiter. Und natürlich hoffe ich, dass ich bald wieder mehr Zeit finde, beiden Kategorien wöchentlich ihren Platz einzuräumen.

Ein kleiner Krimi wartet schon darauf, dass es Montag wird.

Schöne Bilder

Die ersten Bilder zu meiner kleinen Wasel-Ausschreibung sind eingetrudelt und ich bin schon ganz begeistert. Bin sehr gespannt, ob sich noch weitere gefunden haben, die Lust bekommen haben, meinem Wasel Leben einzuhauchen.

Blogroman: 27 – Müde

Wieder saß er im Auto. Noch nie hatte er um diese Uhrzeit so viele Kilometer hinter sich gebracht. Und das war noch das Wenigste, was er in dieser Nacht hatte erleben müssen. Diesmal musste er selber fahren. Mona saß auf dem Beifahrersitz und spielte mit der Waffe. Vielleicht sollte ich mich daran gewöhnen, dachte Tom, der jetzt merkte, wie müde er war. Zu müde, um sich zusätzlich zum Autofahren auch noch um sein Leben zu sorgen.
“Wollen Sie mir immer noch nicht erzählen, was es mit dem Artefakt auf sich hat?”, fragte er und gähnte.
Mona schwieg.
“Das sollte warscheinlich kein Ja bedeuten”, versuchte er zu scherzen.
“Konzentrieren Sie sich mal lieber auf den Verkehr. Jetzt, wo Sie so richtig in Gefahr sind, wäre es doch schade, wenn Sie einen Unfall bauen.”
“Sehr witzig”, antwortete Tom, blinzelte und starrte stur auf die Straße vor sich.

Was bisher geschah