Der Geisterorden: 68 – Versuchung

Sie musste alle Kraft zusammennehmen. Allein, der Versuchung zu widerstehen, nur für einen Wimpernschlag die Augen zu öffnen oder wenigstens genauer hinzuhören, erforderte einen großen Teil ihres Willens. Wie Meeresrauschen drang der Gesang der Angreifer an ihr Ohr …

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Galan-Schiebung

Galan – HeimkehrWie ich leider schon hier und auf der Homepage ankündigen musste, lässt der Auftakt zu meiner Galan-Serie noch auf sich warten. Und leider länger als gedacht. Das kann bei Projekten, die man vollkommen selbstständig und unabhängig auf den Markt bringen will, schon mal passieren, wenn Aufträge Vorrang haben, und man Chancen, die von Dritten abhängig sind, nicht ungenutzt verstreichen lassen will.

Nun muss ich also erst einmal ein bisschen was für die Buchmesse vorbereiten und Galan bis dahin ruhen lassen. Aber spätestens, wenn ich zurück bin, kommt es wieder auf die Tagesordnung!

Volle Dröhnung Kugelfisch

Dass sich zum Beispiel Elefanten und Affen an alkoholhaltigen Beeren berauschen, wusste ich schon. Aber offenbar hat man inzwischen weitere Vertreter der Tierwelt im Drogenrausch beobachtet: Rentiere auf Fliegenpilz, Kängurus auf Schlafmohn, Bären auf Kerosin und Delfine auf Kugelfisch.

“Die Bären waren so scharf auf das Kerosin, dass sie sogar den Hubschraubern hinterhergelaufen sind und versucht haben, an das Kerosin von tropfenden Motoren zu kommen.”

Entdeckt habe ich das in einem gleichermaßen informativen wie lustigen Interview mit dem Biologen Dr. Mario Ludwig auf n-tv.de.

Verlinkt war dort auch das eindrückliche Video, das Delfine beim Kugelfischkonsum zeigt:

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Ein-Satz: Sie kamen nicht weit

Sie kamen nicht weit. Die Mittagsstunde war noch nicht erreicht, als sich ihnen ein Mann in den Weg stellte, als hätte er hier nur auf sie gewartet. Außer dem dunklen Mantel, der am einen Ende bis zum Boden reichte, am anderen in einer weiten Kapuze endete, war von ihm nicht viel zu erkennen. Da er den Kopf zudem gesenkt hielt, konnte Gunther von seinem Gesicht nur das bartlose Kinn sehen. So stand er da im Regen mitten auf der Straße und sagte kein Wort.
“Gebt den Weg frei!” Diederichs Stimme zitterte.
“Was, wenn ich es nicht tue?”
Es war kaum auszumachen, ob der Satz, in einem tiefen Tonfall gesprochen, tatsächlich von dem Fremden stammte. Bewegt hatte sich dieser jedenfalls nicht. Gunther kam es vor, als hätten die Worte auch direkt aus der Hölle kommen können.
“Ihr täuscht euch, wenn Ihr glaubt, in dieser Kutsche gäbe es etwas zu holen.”
Der Dunkle antwortete nicht gleich, und Gunther hoffte schon, Diederich habe ihn überzeugt.

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Die ganze Geschichte

Manuschau: Haare

Alisha stellte das Wasser ab und schäumte sich die Haare ein. Fast automatisch nutzte sie die Gelegenheit, das nasse Haar glatt zu streichen und zu formen. Sobald es trocknete, strubbelte es sich sowieso wieder in die widerborstige Frisur zurück, gegen die vermutlich auch ein Udo Walz nichts ausrichten könnte.

(Aus dem Galan-Manuskript)