Der Geisterorden: 65 – Lanze

So langsam dieses Volk seinen Angriff auch führte, irgendwann musste jeder Abstand auf ein Minimum schrumpfen. Jetzt bereute Tom, dass er sich hier als Held aufspielte. Wieso hielt Mona ihn nicht davon ab? Warum unternahm die kampferfahrene Agentin nichts?

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Der Geisterorden: 61 – Die Stätte von Lednah

Unter der Stätte von Lednah hatte sich Tom etwas anderes vorgestellt. Einen Tempel. Wenigstens einen Altar. Götzenbilder waren ihm durch den Kopf geschlichen. Doch jetzt standen sie einfach nur auf einer kreisrunden Lichtung. Nicht einmal die Ahnung irgendeines menschlichen Eingreifens fand sich hier. Das machte die Sache dann doch ein wenig gespenstisch …

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Der Geisterorden: 59 – Zur Stätte

Die Stätte von Lednah. Tom wiederholte den Namen, den Mona genannt hatte, in Gedanken ein paar Mal. Ein Ziel, das sie erreichen mussten, wollten sie überleben.

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Blogroman: 38 – Am Boden

Sie umklammerte Tsieg, hätte ihn erwürgt, wäre er nicht aus Holz gewesen. Sie tat es nicht mit böser Absicht, es war ihr nicht einmal bewusst. Ganz andere Gedanken schossen ihr durch den Kopf, doch Lisa konnte keinen von ihnen fassen. Dass sie Hilfe brauchte, war das Einzige, was ihr einigermaßen klar schien. Tom. Lars. Tom. Lars. Tom … Sie hätte sich gewünscht, es wäre ihr nur ein Name in den Sinn gekommen. Aber irgendwie erschien ihr die Möglichkeit, sich mit dieser Katastrophe an Lars zu wenden, absurd. Was sollte er von ihr denken?

Sie sah sich um. Es kam überhaupt nicht in Frage, dass jemand glauben könnte, sie sei einfach nur schlampig. Jeder musste sehen, was hier passiert war. Und Lars erst recht. Schließlich hatte sie die Tür nicht aufgebrochen. Sie würde ihn anrufen. Sie brauchte seine Hilfe. Wo hatte sie ihre Handtasche abgelegt? Sie hielt Tsieg in der Hand, also konnte die Tasche nicht weit sein. Was wollte sie jetzt eigentlich mit der Holzfigur? Da war die Tasche ja.

Sie setzte sich auf. Schaute hinüber zu der Tasche. Im Sitzen konnte sie sie nicht erreichen. Sie musste wenigstens hinüberkriechen, wollte sie Lars erzählen, was man ihr angetan hatte. Wer hatte ihr das angetan? Wie konnte man so etwas tun? Sie sackte wieder in sich zusammen. Die Tränen liefen ihr über die Wangen. Was sollte Lars schon tun? Sie musste ohnehin die Polizei verständigen. Aber zuerst musste sie die Tür schließen. Nicht auszudenken, wenn sie jemand aus dem Haus so sehen würde: auf dem Fußboden des Flurs kauernd, gleich neben den herausgerissenen Schubladen ihrer Lieblingskommode. Doch mehr als einen tiefen Seufzer brachte sie nicht zustande. Sie betrachtete Tsieg. Wenn er ihr doch nur helfen könnte.

Was bisher geschah

Sie umklammerte Tsieg, hätte ihn erwürgt, wäre er nicht aus Holz gewesen. Sie tat es nicht mit böser Absicht, es war ihr nicht einmal bewusst. Ganz andere Gedanken schossen ihr durch den Kopf, doch Lisa konnte keinen von ihnen fassen. Dass sie Hilfe brauchte, war das Einzige, was ihr einigermaßen klar schien. Tom. Lars. Tom. Lars. Tom … Sie hätte sich gewünscht, es wäre ihr nur ein Name in den Sinn gekommen. Aber irgendwie erschien ihr die Möglichkeit, sich mit dieser Katastrophe an Lars zu wenden, absurd. Was sollte er von ihr denken?
Sie sah sich um. Es kam überhaupt nicht in Frage, dass jemand glauben könnte, sie sei einfach nur schlampig. Jeder musste sehen, was hier passiert war. Und Lars erst recht. Schließlich hatte sie die Tür nicht aufgebrochen. Sie würde ihn anrufen. Sie brauchte seine Hilfe. Wo hatte sie ihre Handtasche abgelegt? Sie hielt Tsieg in der Hand, also konnte die Tasche nicht weit sein. Was wollte sie jetzt eigentlich mit der Holzfigur? Da war die Tasche ja.
Sie setzte sich auf. Schaute hinüber zu der Tasche. Im Sitzen konnte sie sie nicht erreichen. Sie musste wenigstens hinüberkriechen, wollte sie Lars erzählen, was man ihr angetan hatte. Wer hatte ihr das angetan? Wie konnte man so etwas tun? Sie sackte wieder in sich zusammen. Die Tränen liefen ihr über die Wangen. Was sollte Lars schon tun? Sie musste ohnehin die Polizei verständigen. Aber zuerst musste sie die Tür schließen. Nicht auszudenken, wenn sie jemand aus dem Haus so sehen würde: auf dem Fußboden des Flurs kauernd, gleich neben den herausgerissenen Schubladen ihrer Lieblingskommode. Doch mehr als einen tiefen Seufzer brachte sie nicht zustande. Sie betrachtete Tsieg. Wenn er ihr doch nur helfen könnte.